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Jeep auf der SEMA 2009

Radikales Jeep Wrangler-Konzept in Las Vegas

Jeep Lower Forty Foto: Chris Collard 5 Bilder

Anfang November startet in Las Vegas die SEMA. Jeep schickt zwei Showcars zur Messe. Der Wrangler Overland gibt sich als Expeditionsfahrzeug, der Lower Forty ist eine Mischung aus Baja-Racer und Kletterkünstler.

16.10.2009 Powered by

Ein neuer Ansatz zum Thema Höherlegung ist der Mopar Jeep Lower Forty. Das Konzept: Riesige Reifen ohne Bodylift oder Fahrwerkshöherlegung. Das Ergebnis sieht dramatisch aus: Um die 40x13,5 Zoll großen Geländereifen auf den 20-Zoll-Felgen montieren zu können, wurden große Teile der Karosserie des Basisfahrzeugs (Jeep Wrangler Rubicon) entfernt, die Radhäuser extrem vergrößert und die Kotfügel höhergelegt. Ein Stoßfänger hat natürlich auch keinen Platz mehr bei diesem Konzept. Der Windschutzscheibenrahmen wurde um 7,5 Zentimeter gekürzt und in einen mit dem Rahmen verbundenen Käfig integriert. Die Motorhaube ist aus Kohlefaser und soll mit dem mittigen Falz an den Jeep CJ erinnern. Die Technik wurde mit Mopar-Teilen überarbeitet. Als Antrieb dient ein neuer 5,7-Liter Hemi-V8, die Schaltarbeit übernimmt ein manuelles Sechsganggetriebe von Getrag. Dynatrac steuert die überarbeiteten Achsen (vorne Dana 44, hinten Dana 60) bei, die jeweils mit ARB-Differentialsperren ausgerüstet und mit 5,38:1 übersetzt sind.

Jeep Wrangler für die Fernreise: Der Overland

Tradition wird bei Jeep groß geschrieben, doch in einem Segment hat die US-Marke ein echtes Defizit: Bei den Fernreisemobilen hat Jeep Fahrzeugen wie dem Toyota Landcruiser J7 oder dem Land Rover Defender nichts passendes entgegen zu setzen. Ein Showcar namens Mopar Jeep Wrangler Overland soll beweisen, dass die Amis auch anders können. Basis ist ein Wrangler Rubicon Unlimited aus dem aktuellen Modelljahrgang. Die Rücksitze wurden entfernt, um ausreichend Gepäckraum zu erzielen. Auf dem Dachträger ist ein Zweipersonenzelt von ARB (Simpson II) montiert. Die Sitze sind mit wasserdichten Überziehern versehen. Beim Fahrwerk setzt Jeep auf eine drei Zoll-Höherlegung von American Expedition Vehicles (AEV) sowie einen Full Traction-Stabilisator an der Hinterachse. Das schafft Platz für 35 Zoll große Geländereifen auf 17-Zoll-Rädern.

AEV liefert außerdem die neuen Stahl-Stoßfänger an Front und Heck, eine Warn 9.5 Seilwinde ist ebenfalls montiert. Die Motorhaube wurde für den Einsatz in Wüstengebieten durch die AEV Heat Reduction Hood ersetzt, ein Schnorchel erlaubt die Montage eines Zyklonfilters. Der Umbau soll zeigen, dass sich der Wrangler mit marktüblichen Teilen voll expeditionstauglich umrüsten lässt.

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