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Jeep Festival Gevenich

Jubiläumstreffen in der Eifel

Jeep Festival Gevenich 12 Bilder

Geländewagentreffen gibt es viele, doch das Jeep Festival Gevenich ist einzigartig. Alle zwei Jahre veranstalten die Geländewagenfreunde Gevenich einen Event, der in Deutschland seinesgleichen sucht.

29.07.2009 Powered by

Alleine schon die Tatsache, dass Joachim Franzen und seine Mitstreiter von den Jeepfreunden Gevenich in diesem Jahr das 20jährige Jubiläum feiern konnten, spricht für sich. Alle zwei Jahre organisieren sie in enger Zusammenarbeit mit der Heimatgemeinde und deren Vereinen ein mittlerweile legendäres Jeeptreffen. Eine der Besonderheiten ist die Landschaft, in der das Festival stattfindet. Die Eifel und das Gebiet um die Mosel zählt zu den schönsten Landstrichen in Deutschland, kaum vorstellbar dass sich hier ein Geländewagenreffen dieser Größe durchführen lässt.

Dass dieses Festival dennoch bereits seit 20 Jahren stattfinden kann, zeugt ebenso wie die diesjährige offizielle Ehrung des Vereins durch den Bürgermeister von den Bemühungen, die Veranstaltung im Sinne des "tread lightly"-Umweltschutzgedankens durchzuführen. Ein umfangreicher Technik-Check der Fahrzeuge durch Dekra und die Firma RSW Willscheidt sowie große Aufräumaktionen vor und nach dem Treffen sorgen dafür, dass die traumhafte Landschaft letztendlich vorn der Veranstaltung profitiert - die Waldstrecken werden durch die Arbeit der Geländewagenfreunde in Top-Zustand versetzt, viel Müll von Wandertouristen aufgesammelt.

Binnen Tagen ist das Jeepfestival ausgebucht

In der Jeep-Szene besitzt das Festival einen Ruf wie Donnerhall. Ende Dezember 2008 wurde, nur durch Mundpropaganda in den Internetforen, der Beginn der Einschreibung verbreitet, die 120 Startplätze waren binnen weniger Tage ausgebucht. Und am ersten Juli-Wochenende war es dann endlich soweit. Bereits Donnerstags reisten die ersten Teilnehmer an, um noch einen guten Zeltplatz zu ergattern. Für Gelände-Neulinge wurden am Freitag Einsteiger-Trainings angeboten, die alten Hasen konnten dagegen am kernigen Prolog teilnehmen. Die traditionelle Samstags-Ausfahrt wurde wie immer in drei Gruppen (grün, rot, schwarz) eingeteilt - wer auf die schwarze Tour wollte, musste mit Seilwinde und Sperren antreten und den Freitags-Prolog bewältigt haben. Dass die Strecke dank eines plötzlichen Gewitterregens noch kräftig verschärft wurde, war manchem Starter durchaus recht.

Umfangreiches Programm

Für alle anderen ging es am Samstag in Zehner-Gruppen mit Tour-Guides auf eine touristische Rundfahrt durch die Eifel und entlang der Mosel. Absichtlich hatten die Geländewagenfreunde diesmal eine nostalgische Route samt Fährüberfahrt zusammengestellt, um an die erste Ausfahrt vor 20 Jahren zu erinnern. Am Abend trafen dann alle wieder zusammen: Auf dem Festplatz wurde bei Spanferkel vom Grill und bei Live-Musik kräftig gefeiert, eine Foto-Ausstellung aus 20 Jahren Jeepfestival brachte manchen "alten Hasen“ zum schmunzeln.

Der Sonntag stand dann im Zeichen des Geländewettbewerbs mit Brückenüberfahrten, extremen Steil- und Verwindungsstrecken sowie einer abenteuerlichen Wasserdurchfahrt. Beim Taubenreuther-Winch-Contest gab es außerdem für erfolgreiche Jeeper eine Seilwinde zu gewinnen.

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