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Jeep Renegade Concept

Mit dem Strom

Foto: Chrysler 17 Bilder

Die Automobilzukunft steht im Zeichen alternativer Antriebe. Die Chrysler-Tochter Jeep zeigt diesem Trend folgend in Detroit ein Geländewagen-Konzept mit Elektroantrieb.

14.01.2008

Der sportlich gehaltene Zweisitzer setzt voll auf Lust-Touren abseits der Asphaltpisten. Ökologisch gibt sich der Renegade durch seinen 400kW starken Elektroantrieb, der je Achse einen Elektromotor trägt, die sich wiederum aus einer unter den Sitzen platzierten 16 kWh-Lithium-Ionen-Batterie bedienen. 

Hat deren Hunger die Energierspeicher ausgesaugt, so liefert ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Dieselmotor mit Bluetec-Technologie im Heck als Generator Nachschub. Die Reichweite des Renegade steigt so von 64 auf bis zu 640 Kilometer. Der Dieselkonsum soll  bei 2,1 Liter auf 100 Kilometer liegen, das Spurtvermögen wird mit knapp neun Sekunden für die Standarddisziplin und die Höchstgeschwindigkeit mit 145 km/h angegeben.

Umfassender Allradantrieb

Der Allradantrieb durch die zwei E-Motoren wird durch ein Untersetzungsgetriebe und Sperrdifferenziale zusätzlich für den Offroadbetrieb optimiert.

Ganz auf Abenteuer getrimmt gibt sich auch die Karosse des 1,4 Tonnen schweren Renegade. Ein Radstand von 2,58 Meter ergibt bei einer Gesamtlänge von 3,885 Meter vorn und hinten kurze Überhänge. Die nur spartanisch vorhande Frontscheibe reduziert die Höhe auf 1,43 Meter, während die Breite 1,81 Meter beträgt.

Dominate Räder und Kotflügel

Dominiert wird die Linie des Renegade von den 20 Zoll-Rädern mit 235/65er Pneus, sowie dem typischen Jeep-Kühlergrill. Unterfahrschutzelemente vorn und hinten stellen den Einsatzzweck klar, während die durchbrochenen Türfragmente der Besatzung die Natur näher bringen und für mehr Übersichtlichkeit sorgen sollen. Kräftig proportionierte Kotflügel an der aus Formpressteilen aufgebauten Karosserie tragen klassisch geformte Rundscheinwerfer, die mit LED-Elementen bestückt sind. Ein Überrollbügel sorgt für Sicherheit, ein Dach sucht man vergeblich.

Variabilität innen und außen

Variabilität verspricht das Ladedeck im Heck. Hier können durch verschiedene Einsätze diverse Transportaufgaben bewältigt werden. Die Studie trägt hier zwei Wasserscooter nebst Ausrüstung - alternativ sind auch Fahrräder oder andere Sportgeräte denkbar.

Variabel gibt sich auch der mit wasserfesten und robusten Materialien ausgeschlagene Innenraum. Das komplette Cockpit in Modulbauweise lässt rechts oder links installieren. Das Zentraldisplay ist auf der Armaturentafel fixiert. Die Fahrmodi werden per Knopfdruck am Lenkrad aktiviert. Das Mittelstaufach lässt sich kühlen oder beheizen.

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