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Jeep verkleinert Modellpalette

Aus für Patriot und Cherokee

Jeep Patriot Foto: Archiv 27 Bilder

Mit der Eingliederung in den Fiat-Konzern hat die US-Automarke Jeep ihre Modellpalette in Europa auf drei Baureihen reduziert. Vorerst werden nur noch der urtümliche Wrangler, der überarbeitete Compass und die neue Generation des Grand Cherokee angeboten, erklärte der Hersteller bei einer Fahrzeugpräsentation in Bolocco in Italien.

14.04.2011

Der große Commander wurde bereits im Herbst 2010 eingestellt. Die Modelle Patriot und Cherokee hat Jeep vor wenigen Wochen aus dem Handel genommen. Nachfolger sowie neue Modelle für neue Segmente seien aber in Arbeit, sagte Markenchef Mike Manley.

Einstiegsmodell ist bis dahin der aufgefrischte Compass, der im Juni zu Preisen ab 25.200 Euro in den Handel kommt. Ihn gibt es mit Front- oder Allradantrieb mit zwei Benzinern und einem Diesel in zwei Leistungsstufen. Die Motoren decken eine Spanne von 136 PS bis 170 PS ab.

Neue Jeep-Modelle ab 2013

Am anderen Ende der Modellpalette rangiert der Grand Cherokee, den Jeep künftig auch wieder als Diesel anbietet. Mit dem neuen 3,0 Liter großen V6-Motor, den es wahlweise mit 190 PS oder 241 PS gibt, sinkt der Basispreis auf 42.300 Euro.
 
In naher Zukunft wird Jeep seine Modellpalette wieder ausweiten, kündigte Manley an. Für 2013 sei ein Geländewagen unterhalb des Compass geplant. Außerdem gibt es spätestens Anfang 2013 auf einer Fiat-Plattform einen gemeinsamen Nachfolger für Compass und Patriot. Später im Jahr bekomme dann auch der Cherokee einen Nachfolger.

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