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Jeep Grand Cherokee SRT Hellcat u. Wrangler Pickup

Porsche-Jäger und Pritschenlaster

Jeep Grand Cherokee SRT Foto: Jeep 25 Bilder

Jeep hat in diesem Jahr Geburtstag, die Knaller kommen aber 2017: ein Höllen-Grand Cherokee mit über 700 PS und der neue Jeep Wrangler – auch als Pickup.

18.01.2016 Torsten Seibt Powered by

Das Gerücht gibt es seit langem, jetzt ist es offiziell: Jeep bringt den Grand Cherokee mit der Hellcat-Maschine aus dem Dodge Challenger! Das bestätigte nun der Jeep-Chef Mike Manley in den USA. Mit 6,2 Liter Hubraum und 707 PS dürfte es hart für Porsche & Co. sein, dem Höllen-Jeep zu folgen: Manley verspricht eine Nullhundert-Zeit von 3,5 Sekunden.

Jeep Grand Cherokee SRTFoto: Jeep
Wird noch schneller: Der Grand Cherokee SRT kommt mit der Dodge Hellcat-Maschine

Grand Cherokee Hellcat mit über 700 PS

Die Hellcat-Maschine ist ein Motor nach bester amerikanischer Tradition: einfach mal literweise Hubraum eingeschenkt und einen Kompressor draufgesteckt. Natürlich ist der 6,2er-Hemi in Wahrheit keine antike Bauernmaschine: der Achtzylinder erreicht immerhin eine Literleistung von 114 PS und dreht bei Maximalleistung 6.000 Touren.

Für Jeep ist der Grand Cherokee SRT Hellcat nur folgerichtig. Schon der normale Power-Jeep Grand Cherokee SRT (6,4l V8, 468 PS) verkauft sich weltweit blendend, selbst in Deutschland liegt die Nachfrage deutlich überhalb der Lieferkapazität. Da liegt es nahe, oberhalb des bei uns 84.000 Euro teuren SRT noch einen draufzusetzen, zumal der Hellcat-Motor ja bei Dodge im Regal liegt. Auch ein Name dürfte bereits klar sein: Jeep reservierte sich die Rechte am Namen "Trackhawk".

Jetzt heißt es erst einmal warten. Ende 2017 wird der Grand Cherokee mit eingebautem Erdbeben auf den Markt kommen.

Jeep Wrangler JK8 Mopar Conversion KitFoto: Jeep
Wird schon länger ausgelotet: Der Jeep Wrangler als Pickup, hier mit Mopar Conversion Kit.

Marchionne bestätigt Pickup-Gerüchte

Die zweite frohe Kunde für Jeep-Enthusiasten lieferte der Boss persönlich: Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne bestätigte nahezu zeitgleich, dass Jeep den nächsten Wrangler auch als Pickup bringt.

Die nächste Generation Jeep Wrangler wird Ende 2017 als Modelljahr 2018 debütieren. Jeep wird dabei der Tradition treu bleiben und die Konstruktion des Wrangler als kompromissloser Geländegänger beibehalten. Der kommende Wrangler wächst vor allem in der Länge um einige Zentimeter – und es wird ihn als Pickup geben.

Jeep Pickups seit 1947

Das ist kein Neuland für Jeep, schließlich wurde bereits der erste zivile Willys-Jeep als Pickup ausgeliefert. Pickup-Prototypen auf Wrangler-Basis schickt das Unternehmen seit Jahren vor allem anlässlich der Moab Easter Jeep Safari in die Welt. Außerdem gibt es bereits seit längerem bei Jeep-Haustuner Mopar in den USA ein Pickup-Conversion-Kit zu erwerben, um aus dem langen Wrangler einen Einzelkabiner Pickup zu formen. Das allerdings ist erstens sündteuer und zweitens ein großer Umbau-Aufwand. Also gibt es künftig die Pritsche ab Werk.

Antriebsseitig wird sich für den Jeep Wrangler voraussichtlich nichts grundlegendes ändern. Der 3,6er Pentastar-V6 wurde gerade erst überarbeitet und ist auch künftig Standard-Motor in den USA. Wahlweise wird es eine achtstufige Automatik geben, außerdem denkt FCA über den Einsatz des neuen, für 2017 angekündigten Zweiliter-Vierzylinder-Motors nach, der mit Turboaufladung rund 250 PS erreichen soll. Wenig Infos sickern derzeit hinsichtlich der Dieselmotorisierung für Europa durch – ob sich der kommende Wrangler einen kleineren Vierzylinder mit Alfa Romeo (und Jeep Cherokee) teilt, ist noch nicht amtlich.

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