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Kalbfell setzt Alfa Romeo hohe Ziele

Foto: Rolls-Royce

Der neue Spitzenmanager im Fiat-Konzern für die Marke Alfa Romeo, Karl-Heinz Kalbfell, will den italienischen Hersteller nach vorn bringen. Sein Ziel seien 300.000 verkaufte Autos im Jahr, sagte Kalbfell der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

24.02.2005

Im vergangenen Jahr waren es dem Bericht zufolge 185.000 Autos in fünf Baureihen gewesen. Nachholbedarf sieht Kalbfell nicht zuletzt auf dem deutschen Markt. Angesichts eines Marktanteils von 0,5 Prozent sei das Potenzial von Alfa hier noch längst nicht ausgeschöpft. Mit Maserati will Kalbfell, der vor zwei Tagen auch zum Chef dieses Herstellers ernannt wurde, gemeinsame Module entwickeln.

Knapp zwei Monate nach seinem Wechsel zu Fiat hatte Kalbfell nach Alfa Romeo zu Wochenbeginn auch die Führung der Sportwagenmarke Maserati übernommen. Der 55-Jährige Kalbfell leitet damit die Fiat-Sportwagen-Produktion. Kalbfell, der 27 Jahre lang für BMW gearbeitet hatte, war vor seinem Wechsel nach Turin bei der britischen BMW-Tochter Rolls-Royce. Der gebürtige Schwabe gilt als Mann mit einem ausgesprochenen Faible für Sportautos, als guter Stratege sowie als entscheidungsfreudiger Manager.

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