Das sagte Sprecher Christian Eick am Freitag (19.6.) und bestätigte damit Medienberichte. Die Herstellung von Cabriodachsystemen, die Fahrzeugentwicklung und der Werkzeugbau gingen jedoch weiter.
In Rheine war bereits im Februar Schluss
Im Werk in Rheine hatte bereits Ende Februar das letzte Cabrio die Fertigungshalle verlassen. Im April meldete Karmann dann Insolvenz an.
Das Aus für den Fahrzeugbau in Osnabrück sei bitter für die Belegschaft, sagte Betriebsratsvorsitzender Wolfram Smolinski. Von den Mitarbeitern werde am Montag aber keiner mehr bestürzt reagieren. "Alle haben ihre Kündigung schon längst erhalten. Dass die Belegschaft überhaupt bis zum Ende durchgehalten hat, verdient Hochachtung", sagte Smolinski.
Karmann hofft auf Elektroautos
Zurzeit sind bei dem Autobauer noch knapp 2.000 Menschen beschäftigt. Vergangenes Wochenende hatten sich Betriebsrat und der vorläufige Insolvenzverwalter in einem Interessenausgleich und Sozialplan darauf geeinigt, statt der angekündigten 513 nur 300 Stellen abzubauen. Jetzt sucht der Insolvenzverwalter nach einer Lösung für den Fortbestand des Osnabrücker Unternehmens. Eine neue Chance könnte die Entwicklung von Elektroautos sein.





