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Karmann-Insolvenz

Karmann-Geschäftsführer Harbig hört auf

Foto: Karmann 37 Bilder

Der Sprecher der Geschäftsführung des insolventen Cabriospezialisten Karmann, Peter Harbig, ist bei dem Unternehmen ausgeschieden. Dies teilte Karmann am Mittwoch (15.7.) in Osnabrück mit. Dieser Schritt sei in "gutem Einvernehmen" mit dem Insolvenzverwalter, dem Rechtsanwalt Ottmar Hermann, vollzogen worden.

15.07.2009

"Harbig wird sich anderen beruflichen Herausforderungen stellen", heißt es in einer Mitteilung. Noch Ende Juni hatte das Unternehmen erklärt, Harbig soll bleiben. "Diese Aussage war zu diesem Zeitpunkt völlig korrekt", sagte Unternehmenssprecher Christian Eick.


Insolvenzverwalter führt Karmann-Geschäfte weiter

Bereits Ende Juni waren Finanzchef Wilhelm Dietrich Karmann und Arbeitsdirektor Jochen Voß aus dem Unternehmen ausgeschieden. Knapp drei Monate nach einem entsprechenden Antrag war Ende Juni das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Wenige Tage später war ein Millionenauftrag von VW für Karmann bekanntgeworden.

Am 22. Juni war bei Karmann in Osnabrück das letzte Mercedes CLK-Cabrio vom Band gerollt. Damit endete die mehr als einhundertjährige Geschichte des Autobaus in Osnabrück. Karmann will sich in Zukunft auf Cabrio-Verdecke, den Werkzeugbau und Elektrofahrzeuge konzentrieren. Hierzu wurde eine neue Gesellschaft gegründet, die bereits Aufträge in den Büchern stehen hat. Der Insolvenzverwalter will Karmann mit rund 1.500 Beschäftigten fortführen.

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