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Karmann

Wachstumschancen im Cabrio-Bereich

Foto: Karmann

Der Automobilzulieferer Karmann setzt nach der Krise im Fahrzeugbau verstärkt auf den zweitgrößten Unternehmensbereich, die Cabriodach-Sparte.

20.12.2008 Harald Hamprecht

Peter Harbig, Chef des Osnabrücker Automobilzulieferers, sagt im Interview mit dem Magazin auto motor und sport: "Wir sind überzeugt, dass die Nachfrage nach Cabriolets weiter ansteigen wird. Wir rechnen damit, dass der Weltmarkt für Cabrio-Dachsysteme mittelfristig, das heißt etwa ab dem Jahr 2013, die Millionengrenze übersteigen wird. 2007 lag der Markt noch bei 750.000 Einheiten."

Wir wollen vom Marktwachstum profitieren

Von diesem Marktwachstum will Karmann überproportional profitieren. "Wir selbst wollen mittelfristig weiterhin unsere Stellung im Markt ausbauen und bis zu diesem Zeitpunkt auf etwa 300.000 Einheiten im Jahr kommen – plus/minus zehn Prozent. Wir rechnen hier als vorsichtige Kaufleute eher konservativ. Voraussetzung ist außerdem, dass die allgemeine Autokrise dann überstanden ist." Im Jahr 2007 hatte Karmann rund 165.000 Cabriodach-Systeme verkauft.

Personal aufbauen

Mittelfristig erwägt Karmann daher einen Personalaufbau. "Wir beschäftigen in unserer Cabrio-Sparte rund 500 Mitarbeiter in Osnabrück und außerdem noch rund 1.000 Mitarbeiter weltweit. Sollte der Markt sich so entwickeln, wie wir und die meisten Experten es erwarten, werden wir uns natürlich auch personell verstärken müssen."

Abflauende Nachfrage zum Jahresende

Im laufenden Jahr spürt allerdings auch Karmann aufgrund der allgemeinen Branchenflaute einen Rückgang der Nachfrage. Harbig: "Zum Ende dieses Jahres spüren auch wir im Cabrio-Bereich die Zurückhaltung der Autokäufer und damit unserer Auftraggeber, der Automobilhersteller", sagte Harbig. "Wir werden durch die aktuelle Stückzahlentwicklung in unserer Branche weniger Dächer verkaufen als ursprünglich geplant." Genaue Zahlen wollte Harbig zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen. Gemessen an der Mitarbeiterzahl ist noch immer der "Fahrzeugbau" die größte Sparte des Konzerns, gefolgt von den Bereichen "Dachsysteme", „technische Entwicklung" und der "Metall Gruppe".

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