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Karmann

Weitere Jobs bedroht

Foto: Karmann

Beim Cabriohersteller Karmann in Osnabrück drohen nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" weitere Entlassungen. Angaben des Betriebsrats, wonach mehr als 600 Stellen gefährdet seien, habe das Unternehmen aber als übertrieben bezeichnet, berichtet das Blatt.

27.01.2005

Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretung stünden am Anfang von Verhandlungen über eine Anpassung der Beschäftigung im Fahrzeugbau an die in diesem Jahr erwartete deutlich rückläufige Nachfrage, sagte Firmensprecher Christian Eick der Zeitung. Er bestätigte die Darstellung des Betriebsrats, wonach es um eine "Arbeitsmenge" gehe, die der Leistung von etwa 640 gewerblichen Mitarbeitern entspreche.

Entlassungen seien nicht auszuschließen, doch wolle das Unternehmen die Zahl so gering wie möglich halten, erläuterte Eick. Der angestrebte Beschäftigungsabbau könne zum Teil auch über flexible Arbeitszeitregelungen oder Altersteilzeit erreicht werden.

Der Betriebsratsvorsitzende Harald Klausing erklärte, die Vertretung der Arbeitnehmer habe der Karmann-Geschäftsführung bereits eine Absenkung der Arbeitszeit von derzeit 35 auf bis zu 29 Stunden pro Woche angeboten, wodurch sich die Streichung von nahezu 300 Arbeitsplätzen vermeiden lassen könne. Ende 2004 hatte das Unternehmen bereits die Entlassung von knapp 120 Mitarbeitern im Betriebsmittelbau bekannt gegeben und die Verträge von 770 befristet Beschäftigten vorzeitig gekündigt.

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