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Kaufberatung Elektro- und Hybrid-Autos

Das sind die besten Modelle

VW Passat GTE Fahrbericht Foto: VW 52 Bilder

Nach einem Jahr E-Auto-Prämie ist das Angebot förderfähiger Fahrzeuge deutlich gewachsen. Wir haben die 26 besten Stromer und Hybride bis 50.000 Euro für Sie zusammengetragen.

15.06.2017 Luca Leicht 9 Kommentare

Im Juli 2017 feiert die E-Auto-Prämie, mit der die Politik versucht, alternative Antriebe für die breite Masse attraktiv zu machen, ihren ersten Geburtstag. Zur Erinnerung: Käufer erhalten einen Bonus in Höhe von 3.000 Euro, wenn sie zu einem Plug-in-Hybrid greifen; 4.000 Euro sind es beim Kauf eines reinen Stromers oder eines Brennstoffzellenmodells.

BMW i3, Luca Leicht, Strom tankenFoto: Achim Hartmann
Größere Akkus und eine verbesserte Ladeinfrastruktur sollen das E-Auto attraktiver machen und dem Kunden die Reichweitenangst nehmen.

Insgesamt setzt der Bund dafür eine Fördersumme von 1,2 Milliarden Euro an, die zu je 50 Prozent der Staat und die Automobilindustrie übernehmen. Damit wären zwischen 300.000 und 400.000 der sogenannten Umweltboni möglich, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) beantragt werden können.

Der erhoffte Aufwind bleibt bislang aus

Davon ist man allerdings noch weit entfernt, ein positiver Absatzeffekt wie bei der Abwrackprämie lässt immer noch auf sich warten (zur Zwischenbilanz der E-Auto-Prämie). Geht es in diesem Tempo weiter, bleiben bis zum geplanten Förderungsende im Sommer 2019 rund 80 Prozent des veranschlagten Fördertopfs unangetastet. Um dies zu verhindern, haben Politik und Industrie der Reichweitenangst den Kampf angesagt. So haben beide Seiten erklärt, mehrere Hundert Millionen Euro in die Ladesäulen-Infrastruktur stecken zu wollen.

Opel Ampera-e Opel Ampera-e Genug Reichweite, zuwenig Autos

Zudem haben die Hersteller kräftig nachgelegt und bieten aktuell 38 förderfähige Fahrzeuge an, die vom Cityflitzer bis zum Lieferwagen reichen. Außerdem spendierten einige ihren Modellen größere Akkus und damit mehr (Norm-)Reichweite; so die Vorreiter BMW i3 (312 statt 190 Kilometer), Renault Zoe (400 statt 240 Kilometer) und Nissan Leaf (250 statt 199 Kilometer). Daneben legten sie neue Modelle auf, wie den vollelektrischen Opel Ampera-e, der auf eine beachtliche realistische Reichweite von knapp 400 Kilometern kommt, oder den Mini Countryman S E All4, mit dem die Briten ihren ersten und gleichzeitig den günstigsten aller förderfähigen Plug-in-Hybride auf den Markt bringen.

Einzelne Hersteller legen noch was drauf

Dennoch: Vielen Kunden bereitet noch das Thema Batterielebensdauer große Sorgen. Schließlich ist der Akku ein Verschleißteil, das schnell über 8.000 Euro kostet – und ohne ist der Wagen wertlos. Einige Hersteller versuchen daher, die Verbraucher mit Garantien bis zu acht Jahren oder 100.000 Kilometern Laufleistung abzusichern.

Opel Ampera-e So laden Ampera-e, Tesla und Co. Reichweite durch Schnellladung

Wem das Risiko noch immer zu hoch ist, der kann die Batterie oft auch mieten statt kaufen. Für den Fall, dass diese Anstrengungen noch nicht genügen, werten einige Hersteller den Umweltbonus zusätzlich auf: Bei Renault und Nissan gibt es zum Beispiel insgesamt 5.000 Euro Nachlass auf die Stromer Zoe und Leaf, Mitsubishi verdoppelt den Hybrid-Bonus beim Outlander sogar auf 6.000 Euro.

Ihr Interesse für ein E-Auto oder einen Hybriden ist geweckt? In der Tabelle finden Sie Test- und Fahrberichte zu unseren vorgeschlagenen Modellen und hier alle Infos zur E-Auto-Förderung.

FahrzeugPreisTyp
Citroën C-Zeroab 19.800 EuroElektro
Peugeot iOnab 21.800 EuroElektro
Smart Fortwo Electric Driveab 21.940 EuroElektro
Renault Zoeab 22.100 EuroElektro
Smart Forfour Electric Driveab 22.600 EuroElektro
Nissan Leafab 23.365 EuroElektro
VW e-Upab 26.900 EuroElektro
Kia Soul EVab 29.940 EuroElektro
Hyundai Ioniqab 33.300 EuroElektro
Ford Focus Electricab 34.900 EuroElektro
BMW i3ab 34.950 EuroElektro
Mini Countryman S E All 4ab 35.900 EuroHybrid
VW e-Golfab 35.900 EuroElektro
VW Golf GTEab 36.900 EuroHybrid
Toyota Prius Plug-Inab 37.550 EuroHybrid
Audi A3 E-tron ab 37.900 EuroHybrid
BMW 225xe Active Tourerab 38.800 EuroHybrid
Mercedes B 250 eab 39.151 EuroHybrid
Opel Ampera-eab 39.330 EuroElektro
Mitsubishi Outlander PHEVab 39.990 EuroHybrid
Kia Optima PHEVab 40.490 EuroHybrid
BMW 330eab 43.600 EuroHybrid
VW Passat GTEab 44.250 EuroHybrid
Neuester Kommentar

@L_QS_B: naja, im konkreten fall ging es nicht um die batterietechnik, sondern um die anpassung im auto, also um gehäuse, einbaulage, anschlüsse, das ganze drumherum, und das ist doch gebiet der automobilhersteller.
wieso denn rumhacken?
ist es Ihre meinung nach bösartig zu erwähnen, das aus wirtschaftlicher sicht auch die beste idee erst gut genug wird, wenn man damit viel, schnell und problemlos verdienen kann?
oder glauben Sie die autolobby sei ein gemeinnutziges verein, der auf der seite von kunden, soziales und umwelt gegen die böse akkulobby kämpft?

naja... 19. Juni 2017, 00:53 Uhr
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