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Kaufberatung Firmenauto

Der beste Dienstwagen für Sie

VW Golf Foto: Achim Hartmann 27 Bilder

Immer öfter motivieren Chefs ihre Mitarbeiter mit einem Dienstwagen. Was nehmen, was steht einem zu, und was kostet es? Unser Report gibt Antworten und stellt die 20 beliebtesten Dienstwagen vor – mit ihren Stärken, Schwächen und den Kosten.

21.09.2014 Henning Busse

Die beste Möglichkeit, Mitarbeiter zu motivieren, ist die Gehaltserhöhung. Richtig? Falsch! Das war einmal. Zumindest in Deutschland. Denn hier steht der Dienstwagen ganz oben auf der Liste. Nirgendwo auf der Welt ist der Wunsch danach größer als bei uns, nirgendwo wird er auch so konsequent erfüllt. Und meist kommt der Angestellte mit dem Dienstwagen sogar an ein größeres Fahrzeug, als er es sich privat angeschafft hätte.

Doch bei aller Freude über diese indirekte Gehaltserhöhung: Für den Mitarbeiter ist die Sache nicht kostenlos. Ist die Privatnutzung erlaubt, stellt das einen geldwerten Vorteil dar, den er versteuern muss. Jeden Monat sind das ein Prozent des Fahrzeug-Listenpreises zuzüglich 0,03 Prozent für den Arbeitsweg. Fällt der Dienstwagen teuer aus und ist die Firma weit entfernt, geht die Rechnung nicht auf. Einziger Ausweg ist das Führen eines Fahrtenbuchs, um den privaten Gebrauch zu dokumentieren. Das heißt: Jede einzelne Tour muss zeitnah erfasst und mit Belegen nachgewiesen werden. Das verlangt Disziplin und lohnt nur, wenn die Privatnutzung niedrig ausfällt. Vor der Modellauswahl sollte daher ein Fachmann alles prüfen.

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Dossier Firmenauto Der beste Dienstwagen für Sie
auto motor und sport 18/2014
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Car Policy beachten

Oft ist das nicht nötig, weil Firmen genaue Vorstellungen haben, was Mitarbeiter fahren dürfen. Wer mehr möchte, kann über Zuzahlungen an bessere Autos gelangen. Wie das Konzept aussieht, ist in der hauseigenen Car Policy verankert, die mittlerweile jede größere Firma hat. Sie legt nicht nur fest, wer welches Auto mit welcher Ausstattung ordern darf, sie macht häufig auch Vorgaben zum Verbrauch. Einige Firmen belohnen inzwischen Mitarbeiter, die einen umweltschonenden Wagen wählen.

Ein Angebot an sparsamen Motoren ist vorhanden, wie die Übersicht der 20 beliebtesten Dienstwagen zeigt, die wir anhand der KBA-Zulassungszahlen ermittelten. Bei jedem Modell beziehen sich unsere Empfehlungen auf Varianten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sowie auf umweltfreundliche Motoren.

Wichtige Fakten zum Dienstwagenmarkt

Der Firmenwagen bleibt der beliebteste Anreiz im Arbeitsbereich. Nach wie vor finden sich die meisten Nutzer im mittleren und oberen Management. Frauen ordern grundsätzlich günstigere Dienstwagen: Während weibliche Führungskräfte Autos für rund 39.000 Euro wählen, beträgt die Summe bei männlichen Vorgesetzten etwa 48.000 Euro. Ähnlich sieht das Verhältnis bei Fachkräften aus.

Der Vertriebsbereich ist am häufigsten mit Firmenwagen unterwegs – mehr als Geschäftsführung, Niederlassungs- oder Betriebsleitung. Während auf höchster Führungsebene maximal 66 Prozent einen Firmenwagen nutzen, ist dieser bei 68 Prozent aller Vertriebsmitarbeiter üblich, darunter insbesondere bei Vertriebsleitern (76 Prozent).

Neben Vertriebsfachkräften fahren vor allem Fachkräfte aus den Bereichen Technik, IT und Personalwesen einen Firmenwagen. Obwohl im Finanzwesen kaum Dienstautos genutzt werden, findet man hier Fahrzeuge von überdurchschnittlich hohem Wert. Das zeigt sich vor allem bei Banken: Hier werden die teuersten Firmenwagen gefahren – dicht gefolgt von der Autoindustrie und den Rechtsberatungen.

Firmenwagennutzer befinden sich vermehrt in den PLZRegionen 4 (NRW/Ruhrgebiet), 6 (Hessen/Frankfurt) und 7 (Baden-Württemberg) und kaum in PLZRegion 1 (Berlin/Brandenburg). Sie sind typischerweise männlich und überdurchschnittlich oft in Industriebranchen wie Bau, Pharma, Konsum- und Gebrauchsgüter oder Medizintechnik tätig.

VW, Audi und BMW bleiben die Markenfavoriten bei Firmenwagennutzern, wobei die Marke VW von Mitarbeitern aus Technik, Produktion und Vertrieb favorisiert wird, während Mitarbeiter aus Marketing und Finanzwesen die Marke Audi bevorzugen.

VW Golf ab 17.325 Euro

Ein breites Angebot und eine überzeugende Qualität sind die großen Pluspunkte des VW Golf. Neben der Limousine gibt es auch einen Kombi (Variant) und einen Van (Sportsvan). Zudem fällt die Motorenpalette umfangreich aus. Empfehlenswert sind vor allem der 1.4 TSI sowie als Diesel der 1.6 und 2.0 TDI.

Vorteile: guter Gesamtkomfort, sehr gute Verarbeitung, einfache Bedienung, große Motorenauswahl, präzise Lenkung, umfangreiches Assistenzangebot, sicheres Fahrverhalten.

Nachteile: mäßige Variabilität (Limousine), nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Eine gute Wahl ist der 1.6 TDI in Kombination mit der Ausstattungslinie Comfortline.

VW Passat ab 25.700 Euro

Auch wenn der neue Passat bereits in den Startlöchern steht, ist das alte Modell immer noch eine gute Wahl. Es gilt seit dem letzten Facelift 2010 als ausgereift, bietet eine reichhaltige Optionsliste und wird derzeit mit hohen Rabatten (bis zu 27 Prozent) verkauft. Besonders beliebt ist hierzulande der Variant.

Vorteile: gute Platzverhältnisse, großer Kofferraum, solide Verarbeitung, hohe Zuladung (Variant), breite Angebotspalette, angenehmer Fahrkomfort, sicheres Fahrverhalten.

Nachteile: stattliches Preisniveau, Trennnetz kostet Aufpreis (Variant).

Empfehlung: Variant als Comfortline. Dazu den Zweiliter-Diesel in Verbindung mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

BMW 3er ab 29.350 Euro

Der heckgetriebene BMW 3er ist sportlich ausgelegt und kommt auch als Touring bei den Kunden gut an. Trotz des agilen Fahrverhaltens bleibt der Komfort nicht auf der Strecke. Bei den Motoren sind in puncto Verbrauch und Leistung der Benziner 320i sowie bei den Dieseln der 320d Efficient Dynamics Edition ein Tipp.

Vorteile: Raumverhältnisse vorn, Ladevolumen (Touring), guter Fahrkomfort, sehr agiles Handling, Bremsen, Lenkung, gutes Infotainment-System, bequeme Sitze.

Nachteile: mäßige Verarbeitung, knurriger Vierzylinder-Diesel, Abrollkomfort, Geradeauslauf.

Empfehlung: Der sparsame und kräftige 320d als Touring. In der Basisausstattung fehlt nichts Wesentliches.

Audi A3 ab 22.200 Euro

Neben dem Zweitürer gibt es den edlen VW-Golf-Bruder noch als Sportback mit vier Türen und etwas größerem Laderaum sowie als Cabrio und Stufenheck-Limousine. Hinzu kommt eine große Ausstattungs- und Motorenvielfalt. Besonders zu empfehlen sind 1.4 TFSI, 1.6 TDI Ultra und 2.0 TDI.

Vorteile: gute Platzverhältnisse vorn, einfache Bedienung, hochwertiger Qualitätseindruck, gute Handlichkeit, hohe Agilität, sicheres Kurvenverhalten, breites Motorenprogramm.

Nachteile: mühsamer Fondeinstieg (Zweitürer), Sportfahrwerk mit Komfortschwächen.

Empfehlung: Der Sportback ist mit dem 1.4-TFSI-Motor und der Ausstattungslinie Ambiente eine gute Wahl.

Audi A4 ab 28.450 Euro

Wie der BMW 3er ist auch der A4 als Kombi (Avant) beliebt, wenngleich sein Kofferraum etwas kleiner ausfällt als der des BMW. Der Audi gefällt mit hochwertiger Verarbeitung und gutem Komfort. Von den Motoren bieten der 1.8 TFSI sowie der 2.0 TDI mit 136 und 190 PS ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vorteile: gute Platzverhältnisse, gute Qualitätsanmutung, gute Handlichkeit, sicheres Kurvenverhalten, guter Fahrkomfort, umfangreiche Motorenpalette.

Nachteile: teure Ausstattungs-Extras, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Als Avant in der Ausstattung Ambiente, motorisiert mit dem 2.0 TDI Ultra – das genügt.

Opel Corsa ab 11.980 Euro

Auch Kleinwagen wie der Corsa sind als Dienstwagen beliebt. Das solide verarbeitete Auto ist als Zwei- und als Viertürer erhältlich, Ende des Jahres startet der Nachfolger. Neben dem 1,4-Liter-Benziner und dem 1.3 CDTi ist aus wirtschaftlicher Sicht vor allem der 1,2 LPG (Autogas) ein Tipp.

Vorteile: gute Platzverhältnisse vorn, solide Verarbeitung, einfache Bedienung, sicheres Kurvenverhalten, agiles Handling, wirksame und standfeste Bremsen.

Nachteile: mäßige Übersichtlichkeit, beengtes Raumgefühl auf der Rücksitzbank.

Empfehlung: Der sparsame LPG-Corsa in der Edition-Ausstattung bietet ausreichende Fahrleistungen.

Opel Astra ab 16.990 Euro

Der Astra bekam 2012 ein Facelift, es folgten direkteinspritzende Turbobenziner sowie neue Diesel mit einfacher und doppelter Aufladung, darunter der sparsame 1.6 CDTi, der bereits die Euro-6-Norm erfüllt. Neben dem Astra mit Schrägheck gibt es ein Stufenheck, den Kombi Sports Tourer sowie den sportlichen GTC.

Vorteile: gute Verarbeitung, geringe Bedienkräfte, bequeme Sitze, sicheres Kurvenverhalten, gute Handlichkeit, standfeste Bremsen, stabiler Geradeauslauf.

Nachteile: schlechte Übersichtlichkeit, unbequeme Rücksitzbank, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Ein Tipp ist der Astra Sports Tourer als 1.6 CDTi in der Edition-Ausstattung.

Ford Focus ab 16.450 Euro

Ob effiziente Dreizylindermotoren mit 100 und 125 PS, Elektroantrieb, drei Karosserievarianten oder zahlreiche Assistenzsysteme – die Variationsmöglichkeiten fallen beim Ford Focus sehr umfangreich aus. Im Herbst erhält er ein Facelift mit gründlich modifizierter Bedienung und neuen Motoren.

Vorteile: großzügiges Raumangebot, agiles Handling, sicheres Fahrverhalten, gute Verarbeitung, umfangreiche Sicherheitsausstattung, spritzige Dreizylindermotoren

Nachteile: mäßige Übersichtlichkeit, umständliche Bedienung, nur zwei Jahre Basisgarantie

Empfehlung: Der Dreizylinder-Ecoboost mit 125 PS. Dazu die Trend-Ausstattung plus Fahrerassistenz-Paket.

VW Touran ab 22.825 Euro

Seit über zehn Jahren gehört der Touran zu den meistverkauften Vans in Deutschland. Er bietet viel Platz für Passagiere und Gepäck, ist solide verarbeitet und hat dank der Einzelsitze einen variabel nutzbaren Innenraum. Benziner-Freunde nehmen den 1.4 TSI, Diesel-Fans den 1.6 oder 2.0 TDI.

Vorteile: gute Platzverhältnisse, hohe Variabilität, solide Verarbeitung, neutrales Kurvenverhalten, agiles Handling, hohe Fahrsicherheit, standfeste Bremsen

Nachteile: A-Säule behindert Sicht in Kurven, dritte Sitzreihe mit wenig Komfort (Siebensitzer)

Empfehlung: Der 1.6 TDI ist ein guter Kompromiss aus Leistung und Verbrauch. Basisausstattung Trendline reicht.

BMW 5er ab 40.100 Euro

Beim 5er erfüllen bereits heute schon alle Motoren die Euro-6-Norm. Weitere Pluspunkte sind Komfort und Verarbeitung des Autos. Neben der Limousine ist das Kombimodell Touring sehr beliebt, die geräumige Schrägheckversion rundet das Karosserieangebot ab. Sehr effizient sind 520i und 520d.

Vorteile: sehr gute Platzverhältnisse, überzeugende Verarbeitung, einfache Bedienung, angenehmer Langstreckenkomfort, sehr gutes Handling, hohe Fahrstabilität, standfeste Bremsen.

Nachteile: herbe Aufpreispolitik.

Empfehlung: Der sparsame und kräftige 520d als Touring. Dazu das hervorragende Achtstufen-Automatikgetriebe.

Mercedes C-Klasse ab 33.558 Euro

Die neue C-Klasse sieht wie eine kleine S-Klasse aus – und fühlt sich auch so an. Sie glänzt mit gediegenem Ambiente, sehr vielen Assistenzsystemen und einem überdurchschnittlichen Fahrkomfort, der sich mit optionaler Luftfederung noch steigern lässt. Mehr Variabilität bietet das brandneue T-Modell.

Vorteile: hochwertige Verarbeitung, bequeme Sitze, sehr komfortables Fahrwerk, zielgenaue Lenkung, agiles Handling, umfangreiches Assistenzangebot.

Nachteile: vergleichsweise knapper Knieraum im Fond, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Eine gute Wahl ist der sehr sparsame C-220-Bluetec-Diesel mit optionaler Siebengangautomatik.

Audi A6 ab 37.200 Euro

Obwohl er sich unter dem größeren A8 einsortiert, fühlt sich der A6 nach Oberklasse an – Komfort und Verarbeitung sind top. Bei den Motoren sticht vor allem der sparsame und starke 3.0 TDI heraus, der besonders mit dem beliebten Avant harmoniert. In der 245-PS-Ausführung gibt es ihn nur mit Allradantrieb.

Vorteile: gute Platzverhältnisse, großer Gepäckraum, hochwertige Verarbeitung, guter Fahrkomfort, agiles Handling, sicheres Fahrverhalten, umfangreiches Sicherheitspaket.

Nachteile: teils umständliche Bedienung, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Als Avant mit dem kräftigen Dreiliter-TDI samt Quattro-Antrieb wird der A6 fast zum Alleskönner.

Skoda Octavia ab 16.250 Euro

Obwohl unter der Hülle VW-Golf-Technik steckt, rückt der geräumige Octavia an die Mittelklasse heran. Platzangebot und Verarbeitung können sich sehen lassen. Besonders beliebt ist bei Kunden der Combi in der sportlichen Topversion RS. Angemessen motorisiert ist man aber schon mit dem 1.6 TDI.

Vorteile: üppiges Raumangebot, einfache Bedienung, hohe Zuladung, gute Verarbeitung, praxisgerechte Ausstattung, hohe Handlichkeit, sicheres Fahrverhalten.

Nachteile: teils einfache Materialien im Innenraum, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Den beliebten Kombi in der Ausstattung Ambition. Dazu den vernünftigen, weil sparsamen 1.6 TDI.

VW Polo ab 12.600 Euro

Das Qualitätsgefühl des Polo orientiert sich eng am hohen Niveau des Golf. Seit dem Facelift gehören Kopfairbags zum Serienumfang. Optisch hat sich mit der Modellpflege wenig verändert, dafür wurde das Motorenprogramm sowie das Angebot an Multimedia- und Assistenzsystemen erneuert.

Vorteile: gutes Platzangebot, hochwertige Qualitätsanmutung, guter Gesamtkomfort, hohe Fahrsicherheit, präzise Lenkung, standfeste Bremsen, alle Motoren erfüllen Euro 6.

Nachteile: hohes Preisniveau für einen Kleinwagen, nur zwei Jahre Garantie

Empfehlung: Der Polo 1.2 TSI Comfortline bietet neben sinnvollen Extras auch ein hochwertiges Ambiente.

BMW 1er ab 21.950 Euro

Als einziger Hecktriebler in der Kompaktklasse glänzt der 1er mit einem exzellenten Handling, ohne den Fahrkomfort völlig zu vernachlässigen. Bei den Motoren warten bereits der 116i sowie der 116d Efficient Dynamics Edition mit einem guten Kompromiss aus Preis, Leistung und Verbrauch auf.

Vorteile: gutes Raumgefühl vorn, vorbildliche Bedienung, gute Verarbeitung, sehr agiles Handling, präzise Lenkung, guter Geradeauslauf, umfangreiche Sicherheitsausstattung.

Nachteile: eingeschränktes Platzangebot im Fond, teils mäßige Traktion.

Empfehlung: Obwohl die Benziner dank Turbo sehr kraftvoll sind – der 116d ist auch ausgesprochen effizient.

VW Tiguan ab 24.975 Euro

Den SUV-Bestseller gibt es mit zwei Frontpartien. Sport & Style sowie Trend & Fun sind für den Onroad-Betrieb gedacht, während Track & Style mit Allradantrieb und Offroad-Programm fürs Gelände taugt. Die schwächsten Diesel und Benziner gibt es ausschließlich mit Frontantrieb.

Vorteile: gutes Raumangebot, hohe Variabilität, gute Rundumsicht, solide Verarbeitung, geringe Fahrgeräusche, sicheres Fahrverhalten, sehr gutes Handling.

Nachteile: langsam ansprechende Heizung, Stuckerneigung auf Querrillen.

Empfehlung: Allrad ist nicht unbedingt nötig, der Frontantrieb reicht und harmoniert gut mit dem 140-PS-Diesel.

Ford Fiesta ab 10.950 Euro

Mit dem Facelift 2012 wurde der Auftritt des Fiesta sportlicher – er erhielt einen Kühlergrill im Aston-Martin-Look. Zudem überarbeitete Ford die Motorenpalette. Unter anderem kamen die sparsamen und gleichzeitig durchzugsstarken Ecoboost-Versionen (100 und 125 PS) des Dreizylinder-Benziners hinzu.

Vorteile: gutes Raumangebot, bequeme Sitze, leichtgängige Schaltung, sicheres und agiles Kurvenverhalten, guter Federungskomfort.

Nachteile: sehr mäßige Übersichtlichkeit, teils verwirrende Bedienung, zu kleines Wischerfeld auf der Beifahrerseite, hohe Ladekante.

Empfehlung: Mit dem 100-PS-Ecoboost ist der Kleinwagen harmonisch motorisiert. Ausstattung: Sync Edition.

VW Multivan ab 31.946 Euro

Obwohl bereits zehn Jahre im Handel, vereint der ausgereifte Multivan feinen Komfort mit sehr großer Variabilität. Bei der letzten Modellpflege im Jahre 2009 wurden die Fünfzylinder- Dieselmotoren gegen sparsamere Vierzylinder ersetzt. Als Automatik steht auch im T5 ein Doppelkupplungsgetriebe bereit.

Vorteile: üppiges Raumangebot für sieben Personen und Gepäck, hohe Variabilität, gute Übersichtlichkeit, sicheres Kurvenverhalten, guter Federungskomfort.

Nachteile: deutliche Karosseriebewegungen, umständlicher Sitzumbau.

Empfehlung: Den besten Kompromiss bietet der 140-PS-Diesel. Ausstattung: Comfortline plus Autoradio.

Mercedes E-Klasse ab 41.263 Euro

Die Modellpflege 2013 fiel bei der E-Klasse-Limousine mit neuen Motoren und Assistenzsystemen sowie einer kräftig modifizierten Karosserie gründlich aus. Überarbeitet wurde auch das T-Modell, das einen der größten Laderäume seiner Klasse bietet. Nach wie vor stehen Sicherheit und Komfort im Vordergrund.

Vorteile: sehr gute Verarbeitungsqualität, einfache Bedienung, viel Platz für Passagiere und Gepäck, hoher Federungskomfort, sichere Fahreigenschaften, viele Assistenzsysteme.

Nachteile: hoher Anschaffungspreis, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Das T-Modell ist mit dem 220-Bluetec-Diesel effizient motorisiert. Dazu die neue Neunstufenautomatik.

VW Up ab 9.975 Euro

Mit dem Fox-Nachfolger Up mischt VW bei den Kleinsten vorne mit. Von den Konzernmarken Seat (Mii) und Skoda (Citigo) gibt es fast baugleiche Modelle. Die Verarbeitung darf für diese Klasse als hochwertig bezeichnet werden. Hinzu kommen die sparsamen Dreizylindermotoren sowie eine Erdgasversion (Ecofuel).

Vorteile: Raumangebot vorn, hochwertige Verarbeitung, ausgewogene Federung, niedriges Geräuschniveau, bequeme Sitze, präzise Lenkung, kleiner Wendekreis.

Nachteile: kein Beifahrer-Fensterheberschalter auf der Fahrerseite, nur zwei Jahre Garantie.

Empfehlung: Der Erdgas-Up ist sehr günstig im Unterhalt und ausreichend kräftig. Ausstattung: High Up.

Oldtimer, Exot und Elektroauto - der etwas andere Dienstwagen

Ein Klassiker als Dienstwagen – für viele ein Traum, der sich realisieren lässt und obendrein steuerlich attraktiv ist. Zur Versteuerung der Privatnutzung wird nicht der aktuelle Zeitwert, sondern wie bei einem Neuwagen der Listenpreis angesetzt. Somit zählt etwa bei einem Porsche 911 aus den 70er-Jahren der damalige Kaufpreis von umgerechnet circa 15.000 und nicht der heutige Wert von rund 30.000 Euro als Berechnungsgrundlage. Jetzt muss nur noch das Finanzamt zustimmen, was zum Problem werden kann. Man muss nachweisen, dass der Wagen als Geschäftsfahrzeug dient und sich für die jeweilige Nutzung eignet – bei einem Hochzeitsplaner zum Beispiel, der ausgefallene Klassiker anbietet, dürfte das kein Problem sein, erklärt die Steuerberaterkammer Stuttgart. Schwierig sind auch Exoten.

Für Arbeitnehmer lohnen sie sich selten. Beispiel Ferrari FF: Der Sportwagen kostet rund 260.000 Euro, bei Privatnutzung sind jeden Monat 2.600 Euro zu versteuern. Für den Chef fallen noch die Unterhaltskosten an, die bei einem dreijährigen Leasingvertrag zwischen 3.000 und 4.000 Euro pro Monat liegen können. Für Unternehmer sind Exoten als Dienstwagen noch aus anderer Sicht nicht unproblematisch: Das Finanzamt kann einen Strich durch die Rechnung machen, wenn der Wagen nicht zum wirtschaftlichen Erfolg der Firma passt. Und was ist mit E-Autos? Sie galten bislang wegen hoher Kosten als wenig interessant. Um jedoch die E-Mobilität zu fördern, reduziert der Staat nun pro kWh der Batteriekapazität bei der Steuer den Listenpreis um 450 Euro. Beim Smart Fortwo ED werden so statt 23.680 Euro nur 15.985 Euro angesetzt – macht einen zu versteuernden geldwerten Vorteil von nur 159 Euro im Monat.

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