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Kaufberatung Hyundai Santa Fe

Santa-Fe-Genrationen im Vergleich

Kaufberatung Hyundai Santa Fe Foto: Dino Eisele 8 Bilder

Die Völklinger Hütte im westlichen Saarland ist die Kulisse, zwei Hyundai Santa Fe sind die Stars dieser Inszenierung. SUV-Generationen im Vergleich.

25.07.2015 Heinrich Lingner

Der Name klingt ja nach Fern­weh und endlos langen Wüsten-Highways, die geradewegs nach Westen führen, direkt in den Sonnenuntergang. Und Filmkundige kennen den gleichnamigen Western mit Randolph Scott, in dem er erst seine Brüder bekämpfen muss, bevor er den echten Bösewicht besiegt. Ein Kampf ist es nicht, und weil es in Deutschland so wenig Wüstenstraßen gibt, sind wir in das immerhin sehr westliche Saarland ausgewichen. Und zwar zur Völklinger Hütte. Was zudem deswegen gut passt, weil der Hyundai-Konzern nicht nur Autos baut, sondern auch Stahl produziert. Anders als in der seit 30 Jahren stillgelegten Hütte an der französischen Grenze rauchen bei Hyundai Steel in Incheon die Schlote, und zwar sehr ordentlich. Der Santa Fe ist nur eine der vielen automobilen Erfolgsge­schich­ten des Konzerns, der SUV kam 2000 auf den deutschen Markt, als es außer den teuren Pre­mium-SUV und den grobschlächtigen Geländegängern nicht viel Konkurrenz gab.

Seit 2000 auf dem Markt

So stieß der erste Santa Fe nicht nur die Tür zum deutschen Markt noch etwas weiter auf, er etablierte ebenso Hyundai als SUV-Marke, 2004 folgte der kompakte Tucson. Doch hier geht es um den Santa Fe, zuerst um den alten. Der entstand 2004 kurz vor dem Facelift, was etwa an den rund­licheren Rücklichtern zu erkennen ist, und er gehört Gerhard Schönberger aus Saarbrücken. Der ist Hyundai-Fah­rer aus Überzeugung, hat seit Anfang der 90er so ziemlich das komplette Angebot durch, vom Accent bis zum Santa Fe.

Er hat seinen silbernen SUV neu gekauft, mit Dieselmotor und Schaltgetriebe, ohne Allrad, ein geräumiges, bequemes Familienauto. 130.000 Kilometer hat der Saarländer in zwölf Jahren mit seinem Santa Fe zurückgelegt. Er muss dabei sehr sorgsam mit seinem Auto umgegangen sein, die sechsstellige Laufleistung und die Jahre sind diesem Auto nicht anzusehen. Auch nicht im Interieur. Das Velours ist faltenfrei und noch nicht von der Sonne verblasst, das Furnier am Armaturenbrett glänzt fast makellos. Ein Eindruck, der sich nach dem Start fortsetzt. Der 113 PS starke Diesel zündet kaum unsanfter als der größere und modernere Selbstzünder im neuen Santa Fe. Die Schaltwege sind etwas länger, die Lenkung ist indirekter als von modernen Autos gewohnt, das war’s schon.

Modern wie die „Enterprise“

Dennoch, auch wenn sich der zwölf Jahre alte Santa Fe sehr entspannt fährt: Am neuen merkt man, dass das schon ziemlich lange her ist. Er startet schlüssellos auf Knopfdruck, der 2,2 Liter große Diesel ist mit seinen 200 PS beinahe doppelt so stark bei kaum größerem Hubraum, und das Cockpit wirkt im Vergleich modern und gut ausgestattet wie die Kommandobrücke der „Enterprise“. Und der neue Santa Fe hat im Innenraum einiges zu bieten, nicht nur gemütliche und bequeme Sitze mit angenehmen Lederbezügen, Infotainment und Assistenzsysteme sind auf der Höhe der Zeit. Dazu gehören das moderne Navi, das bei der Style-Ausstattung bereits im Grundpreis enthalten ist. Überhaupt ist die Serienausstattung so umfangreich, dass die Preisliste nur noch sehr ausgewählte Positionen bietet.

Dazu gehören beispielsweise das Parkpaket mit dem automatischen Einparkassistenten und dem Around View Monitor (1.300 Euro) oder das Sicherheitspaket mit Frontkollisionswarner, autonomem Notbremsassistenten und Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung (1.800 Euro). Mit knapp über 50.000 Euro ist ein so voll ausstaffierter Santa Fe schon in eine höhere Klasse aufgestiegen als sein viel kleinerer Vorgänger.

Der kräftige Diesel hängt besser am Gas, das aufmerksame Automatikgetriebe wechselt die Fahr­stu­fen sanft und beinahe unmerklich – Fahrkomfort und Dynamik sind verglichen mit dem Santa Fe von 2004 aus einer anderen Welt. Und das Handling ist deutlich agiler, bereits im Stadtverkehr ist das spürbar, etwa in den vielen Kreisverkehren rund um das Welt­kulturerbe Völklinger Hütte. Besuchergruppen überqueren die Straße auf dem Weg von der Hütte zum Busparkplatz. Die beiden Santa Fe warten am Zebrastreifen. Dann geht’s zurück, unser Wüsten-Highway ist heute die A 620.

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