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Kaufberatung Maserati Ghibli

Sportlimousine ab 65.000 Euro

Maserati Ghibli, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 35 Bilder

Der Maserati Ghibli, kleiner Bruder des Quattroporte, ist nach einem heißen Wüstenwind benannt. Er ist aber auch eine ernsthafte Option für kühle Rechner: Bereits bei rund 65.000 Euro beginnt das Vergnügen, Maserati zu fahren.

06.01.2016 Malte Jürgens Powered by

In Sachen Komfort, Funktionalität, Infotainment und Sicherheit lässt der Maserati Ghibli schon bei seinem Grundmodell kaum etwas vermissen. Hinzu kommt die Vielfalt an Farben, Holz und Leder.

Mit dem Ghibli bietet die italienische Nobelmarke eine viertürige Sportlimousine, deren Serienausstattung bereits viele Wünsche erfüllt. Die Preisspanne vom Selbstzünder mit 275 Diesel-PS bis zur Topversion SQ4 mit 410 PS, Allradantrieb und allen Optionen reicht von 65.000 bis etwa 110.000 Euro.

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Kaufberatung Maserati Ghibli
auto motor und sport 25/2015
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Maserati Ghibli, MotorFoto: Arturo Rivas
Das Angebot reicht vom Selbstzünder mit 275 Diesel-PS bis zur Topversion SQ4 mit 410 PS.

Und was gönnt sich der Maserati-Fahrer optional? Zum einen gehobene Ästhetik wie Metallic- oder Perleffektlack (1.180 bis 2.210 Euro), üppiges Naturleder bis zu den Leder-Seide-Sitzen der Edition Zegna (5.000 Euro) oder der nützlichen Sitzbelüftung (960 Euro). Empfehlenswert ist das Business-Paket (2.150 Euro) mit Navi-System und Parksensoren sowie das Winterpaket (1.350 Euro) mit Sitzheizungen vorn und hinten, Heckscheibenrollo sowie beheizbaren Scheibenreinigungsdüsen.

Maserati Ghibli leistet bis zu 410 PS

Wer sportlich unterwegs sein will, bekommt bei Maserati für 920 Euro ein Fahrwerk mit strafferer Feder- Dämpfer-Kombination. Nächste Stufe ist die Skyhook-Technik (2.500 Euro), die dann auch über adaptive Stoßdämpfer verfügt. Flankierend sollte man dazu mindestens 19-Zoll-Räder (ab 1.200 Euro) für mehr Lenkpräzision ordern. Ein Satz Urano-Felgen (20 Zoll) kostet ab 2.400 Euro, die Titanos (21 Zoll) 4.500 Euro.

Schon das Einsteigermodell ist mit einem Turbodiesel und 275 PS ansprechend motorisiert. Die Benziner legen noch mal einen drauf: Ihr Leistungsspektrum reicht von 330 bis 410 PS. Ghibli-Power ist Sechszylinder-Power. Schon der Dreiliter-Diesel, gefertigt von der Fiat-Tochter VM Motori in Cento, steht mit 275 PS bei 4.000/min und dem Drehmoment von 600 Newtonmetern ab 2.000/min gut im Futter. Die 1.835 Kilogramm schwere Diesel-Limousine (ab 65.380 Euro) beschleunigt damit in nur 6,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 250 km/h. Als Normverbrauch nennt Maserati 5,9 Liter pro 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß beträgt 158 g/km.

Maserati Ghibli, Auspuff, EndrohreFoto: Arturo Rivas
Der CO2-Ausstoß beträgt 158 g/km.

Der 60-Grad-V6 im normalen Maserati Ghibli (ab 68.470 Euro) liefert 330 PS bei 5.000/min an die Hinterachse, lockt mit 500 Newtonmetern Drehmoment bei 1.750/min und schiebt die fast fünf Meter lange Limousine nach 5,6 Sekunden über die 100-km/h-Grenze. Kraftmeier der Riege ist der Typ S (81.080 Euro), der 410 PS bei 5.500/min leistet und mit 550 Nm Drehmoment bei 1.750/min überzeugt. Seine Allradversion SQ4 (ab 84.060 Euro) erreicht nach nur 4,8 Sekunden 100 km/h und schafft 284 km/h. Der Vierradantrieb wiegt 60 Kilogramm zusätzlich, was den SQ4 dann auch mit 9,7 Litern Super/100 km (Werksangabe) zum durstigsten Maserati Ghibli macht.

Günstige Leasingrate ermöglichen den Sportwagentraum

Sie wollten schon immer eine schicke neue Maserati-Limousine fahren? Für rund 800 Euro Leasingrate im Monat steht ein Maserati Ghibli vor ihrer Haustür. Und drei Jahre Wartung sind auch schon mit drin. Es gibt ja Hersteller, die bauen ihren Kunden künstliche Hürden, um den Anschein von Exklusivität zu erzeugen.

Maserati Ghibli, FrontansichtFoto: Arturo Rivas
Ob Kaufpreis oder Leasingkosten: Maserati offeriert die Ghibli-Modelle zu attraktiven Konditionen.

Das hat Maserati nicht nötig, hier ist guter Stil serienmäßig. Umso angenehmer, dass sich die Italiener bemühen, ihn möglichst vielen Fans zugänglich zu machen. Da sind zum einen die durchweg fairen Leasingraten, die sich zusammen mit der Sonderzahlung auf etwa 800 Euro im Monat belaufen.

Angst vor hohen Wartungskosten ist dabei unbegründet, denn drei Jahre Service sind beim Leasing inklusive. Zum anderen umgeht Maserati die teils problematische Versicherungseinstufung, indem man gemeinsam mit der Helvetia eine eigene Versicherung anbietet. Auch diese ist mit 1.400 Euro für die Vollkasko überraschend fair kalkuliert.

Erschwinglicher Luxus

Maserati fahren hieß in den 50er- und 60er-Jahren, zu den Oberen Zehntausend zu zählen und leichte Defizite der Funktionalität mit einem Achselzucken abtun zu können. Heute bietet der Maserati Ghibli Exklusivität und Luxus, der immer greifbarer wird. Die sportlichen Viertürer beginnen bei gut 65.000 Euro (Ghibli Diesel) und lassen schon ab Werk kaum etwas vermissen.

Umso mehr Abwechslung bietet die optionale Ausstattung: Da gibt es diverse Lederarten und -farben, kontrastreiche Ziernähte, eine Zegna-Seiden-Edition, 13 Lacktöne von Energie-Rot bis zum Rebellen-Schwarz, sportliche Fahrwerke und Soundsysteme von acht bis 15 Lautsprechern. Der Maserati Ghibli hat damit das Zeug zum Business-Express einer neuen Nobelklasse.

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