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Kaufberatung VW Tiguan und VW Golf Variant

Geländewagen gegen Lademeister

VW Golf Variant 2.0 TDI BMT, VW Tiguan 2.0 TDI BMT Foto: Achim Hartmann 17 Bilder

Kompakte SUV sind meist teurer als die vergleichbaren Kombis derselben Marke. Doch bieten sie wirklich mehr als nur eine höhere Sitzposition? Wir nehmen die Modelle VW Golf Variant und Tiguan unter die Lupe. Dabei geht’s um Platz, Komfort und Wirtschaftlichkeit.

19.09.2014 Thiemo Fleck, Dirk Gulde

Der Preisunterschied ist gering und erschwert die Entscheidung: Der Tiguan ist grade mal 400 Euro teurer als ein vergleichbarer VW Golf Variant.

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Kaufberatung Kompakte-SUV oder Kombi
auto motor und sport 18/2014
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Bietet er dafür auch mehr? Als SUV punktet er durch entspanntes Einsteigen, die erhöhte Sitzposition auf festen, gut konturierten Sitzen mit guter Seitenführung, gute Übersicht und harmonisches, angenehm straffes Fahrwerk. Instrumentierung und Schalteranordnung sind übersichtlich und selbsterklärend, sinnvolle Ablagen finden sich überall, selbst im Dachhimmel. Wer hinten sitzt, freut sich über die ebenso erhöhte Sitzposition und die in Neigung und in Längsrichtung verstellbare Rückbank. 16 Zentimeter Verschiebeweg bringen rund 80 Liter mehr Laderaum. Doch auch damit kommt der Tiguan nicht an das Standardvolumen des VW Golf Variant.

VW Golf Variant fährt sich komfortabler

Mal abgesehen von der höheren Bodenfreiheit, der Geländeeignung und den höheren Anhängelasten des SUV kann der VW Golf Variant fast alles besser. Mit geringerer Wankneigung und sensibel ansprechender Federung fährt er spürbar komfortabler und dennoch agiler als der Tiguan.

Während der VW Golf Variant bereits über die neue, weit spritzigere, drehmomentstärkere, dazu sparsamere und sauberere Motorengeneration, etwa den 2.0 TDI mit 150 PS, verfügt, bleiben dem Tiguan noch bis zum Modellwechsel im Herbst 2015 die bisherigen 140- und 177-PS-TDIs erhalten. Ebenso ist der Tiguan bei den Assistenzsystemen trotz intensiver Modellpflege nicht mehr ganz up to date: Einen City-Notbremsassistenten, die Multikollisionsbremse oder den Abstandsregeltempomaten gibt es nur im Golf – genauso wie den neuen großen Entertainment- und Navigations-Bildschirm. Da der Variant mit günstigeren Monatskosten auch die wirtschaftlichere Alternative ist, hat er am Ende die Nase klar vorn.

Fazit

In Qualität und Verarbeitung rangieren beide auf sehr hohem Niveau. Der VW Golf Variant glänzt gegenüber dem Tiguan als Lademeister, hat die moderneren Motoren und ist wirtschaftlicher. Allradantrieb gibt's für beide.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
auto motor und sport (18/2014)
Heft 18 / 2014 21. August 2014 162 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen Heft abonnieren
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