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KBA 07

Zahl der Produktmängel steigt

Foto: dpa

Im Jahr 2007 musste das Kraftfahrtbundesamt (KBA) bei den herstellerbedingten Produktmängeln einen Anstieg verzeichnen. Die Zahl der Rückrufaktionen war dagegen leicht rückläufig.

22.04.2008 Tobias Grüner

Als zuständiges Produktsicherheitsbehörde für den Straßenfahrzeugbereich untersucht das KBA das Gefährdungspotential der herstellerbedingten Fehler. Wurden 2006 noch 342 Produktmängel gemeldet, stieg die Zahl 2007 um acht Prozent auf 371 an. In 99 Fällen davon sei die Gefährdung so ernst gewesen, dass die Behörde den Hersteller bei der Beseitigung überwachen musste.

Die Zahl der Rückrufe, die 2007 über das KBA liefen, ging dagegen leicht zurück. Insgesamt wurde die Behörde in 157 Fällen eingeschaltet. Im Vorjahr waren es noch 167 Aktionen. Das entspricht einem Rückgang um sechs Prozent. Das Amt übermittelte den Herstellern dabei insgesamt 536.477 Halteranschriften. 2006 lag diese Zahl noch kapp über einer Million.

Junge Problemfälle

Nach Erkenntnissen des Amts sind besonders junge Fahrzeuge von Rückrufen betroffen. Wie auch schon in früheren Jahren lag das Durchschnittsalter der betroffenen Modelle bei 3,5 Jahren. Dreiviertel aller Aktionen betrafen Fahrzeuge, die drei Jahre oder jünger waren.

Die Mechanik der Hauptverursacher für Probleme. 75 Prozent der Mängel lassen sich auf mechanische Fehler zurückführen. Bei den gefährlichen Mängeln steigt der Anteil sogar auf 85 Prozent. Am häufigsten von den Rückrufen betroffen waren Bremse (24), Motor (18) Fahrwerk (17) und Airbags bzw. Sicherheitsgurte (16).

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