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Keine Werbung ohne Kilowatt-Angaben

Nur die PS-Zahl reicht nicht aus

Nur die PS-Angabe ist bei Werbung unzulässig.

Wer ohne eine Leistungsangabe in Kilowatt Werbung macht, verstößt gegen das Wettbewerbsrecht. Ein französischer Kfz-Importeur wurde jetzt verklagt, da sich das Unternehmen wiederholt über die Verordnung hinwegsetzte.

05.02.2014 auto motor und sport

Seit Januar 2010 ist es nicht mehr erlaubt, die Motorleistung eines Modells ohne die Angabe in Kilowatt zu bewerben. In der Praxis kommt es dennoch immer wieder zu Verstößen, berichtet die "Automobilwoche". Jüngstes Beispiel ist ein Kfz-Importeur aus Frankreich, der jetzt verklagt wurde.

Gerichtsurteil: PS-Angaben sind irreführend

Die Firma gab wiederholt in einer Zeitungsanzeige die Leistung in PS, nicht aber in Kilowatt an. Die Wettbewerbszentrale mahnte den Importeur zunächst ab und verlangte, die Anzeige anzupassen sowie eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben. Nach erneuter Zuwiderhandlung sah sich die Wettbewerbszentrale gezwungen, am Landgericht Berlin schließlich Klage einzureichen - mit Erfolg, das Gericht gab dem Kläger recht.

Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, dürfte es dennoch maßgebend für künftige Fälle sein. Die Begründung des Gerichts für seine Entscheidung pro Kläger: Es bestehe die "Gefahr, dass Verbraucher die zahlenmäßig höheren PS-Angaben mit den zahlenmäßig geringeren kW-Angaben der Wettbewerber gleichsetzen." Weiterhin habe der Verbraucher keine Möglichkeit eines objektiven Vergleichs, wenn die Werbung lediglich die PS-Angabe enthalte.

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