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Kennzeichenverordnung

Alte Kennzeichen kehren zurück

Toyota Corolla, Kennzeichenbeleuchtung Foto: Beate Jeske

Das Bundesverkehrsministerium will bis zum Frühjahr den Weg freimachen für die Rückkehr alter Autokennzeichen. Das Ministerium bereite eine Verordnung vor, die die Wiedereinführung von Altkennzeichen durch die Länder ermöglichen soll, bestätigte das Haus von Minister Peter Ramsauer (CSU) am Freitag (20.1.) einen Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung".

23.01.2012 dpa

Kennzeichen mit Stadtkennzeichnungen, die im Zuge von Gebietsreformen verschwunden waren, sollen so wieder genutzt werden können. Der Parlamentarische Verkehrs-Staatssekretär Jan Mücke (FDP) sagte der Zeitung: "Mit den alten Kennzeichen ist viel regionale Identität verloren gegangen. Das ist für mehr Leute, als man glaubt, ein echtes Thema".

300 mögliche neue-alte Kennzeichen

Die Verordnung soll vorsehen, dass Landkreise oder kreisfreie Städte an ihre Landesregierungen herantreten können mit dem Antrag, bei Bedarf alte Kennzeichen ausgeben zu dürfen. Die Landesregierungen müssten die Anträge an den Bund weiterleiten, wo die Genehmigung nur noch Formsache wäre. Der Regelung müsste der Bundesrat zustimmen.
  
Landkreistags-Präsident Hans Jörg Duppré hatte es 2011 als "nostalgische Kleinstaaterei" kritisiert, "wenn entgegen dem Trend zu den derzeit 383 Autokennzeichen mehr als 300 hinzukommen würden". Gerade in Ostdeutschland war zuletzt der Wunsch groß nach Rückkehr alter Kennzeichen, etwa "PL" für Plauen statt "V" für Vogtland oder "EH" für Eisenhüttenstadt statt "LOS" für Landkreis Oder-Spree.

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