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Kerpen

Visteon macht Wetter

Visteon, Spezialist für Klimaanlagen und Motorkühlsysteme, investiert 24 Millionen Euro in einen Hochleistungswindtunnel in Kerpen.

02.07.2002

Visteon, Spezialist für Klimaanlagen und Motorkühlsysteme, investiert 24 Millionen Euro in einen Hochleistungswindtunnel in Kerpen. Der Windtunnel ist eine Erweiterung der bereits bestehenden Forschungs- und Testeinrichtungen des Unternehmens in der Geburtsstadt von Michael Schumacher. Mit diesen Anlagen kann Visteon in der neuen Testeinrichtung Straßenbedingungen, Sonneneinstrahlung und extreme Außentemperaturen testen.

Zwischen Eiseskälte und Saharahitze

Der Windtunnel erlaubt eine simulierte Fahrzeuggeschwindigkeit von 200 km/h, einen Temperaturbereich von minus 40 bis plus 55 Grad Celsius und einen Luftfeuchtigkeitsbereich zwischen zehn und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit. Obwohl leistungsfähige Rechner heute in der Lage sind, eine ganze Reihe von Testbedingungen zu simulieren, ist es unmöglich, Klimabedingungen ohne einen Windtunnel nachzuahmen.

Hersteller wälzen Entwicklungskosten ab

Die Kombination von Tests und Simulation leistet einen wichtigen Beitrag zu bedeutenden Verbesserungen der Produktqualität, sie verringert außerdem ständig die Entwicklungszeiten" sagte Stojan Cucuz, Leiter der Bereiche Forschung, Vorentwicklung und Versuche bei Visteon in Kerpen. Die Automobilhersteller schütteln mehr und mehr Entwicklungskosten auf die Zulieferer ab. Den Schätzungen von Fachleuten zufolge wird der Anteil der von Zulieferern getragenen Entwicklungskosten von derzeit 33 Prozent bis zum Jahr 2010 auf über 50 Prozent ansteigen. Mit dem Bau des Windtunnels wird die Firma Visteon ihrem Versprechen gerecht, als Anlagenhersteller und als Partner in der Entwicklung ihre OEM-Kunden zu unterstützen.

Der Bau des Windtunnels beginnt im Sommer 2002. Die Einrichtung wird erwartungsgemäß bis zum Jahr 2004 betriebsfähig sein. Partner der Firma Visteon für dieses Projekt ist das Unternehmen FTG Projekt Kerpen KG, das die Bauleitung des Gebäudes übernimmt, und Jacobs Deutschland, die deutsche Tochter von Sverdrup, die die technischen Anlagen liefert.

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