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Kfz-Versicherung

Schutz-Fänger

Im Herbst kommt für die Autofahrer die Stunde der Wahrheit – zumin­dest wenn es um die Kfz-Versiche­rung geht. Denn dann gibt es die neuen Auto-Typklassen und Regionaleinstu­ungen, die anhand der Schadenstatis­tik berechnet werden. Beides entschei­det, ob man im nächsten Jahr mehr oder weniger an Versicherungsprämie für seinen Wagen zahlen muss.

10.10.2008 Henning Busse

Doch hier haben die meisten Autofahrer für 2009 wenig zu befürchten: Rund zwei Drittel bleiben bei den Typklassen von Umstu­fungen verschont. Ebenso positiv sieht auch die Zahl bei den Zulassungsbezir­ken aus, auch hier werden nur wenige Regionen schlechter eingestuft.

Für die Assekuranzen bedeutet diese po­sitive Entwicklung aber nicht, dass sie sich entspannt zurücklehnen können. Sie müssen weiterhin um jeden Kunden bangen oder kämpfen. Schließlich naht der 30. November. Bis zu diesem Stich­tag können ohne Angabe von Gründen ihre Kfz-Police kündigen und zu einem anderen Unternehmen wechseln. Wie bereits in den vergan­genen Jahren ist auch 2008 damit zu rechnen, dass die Versicherungen zu diesem Datum eine Rabattschlacht im Kampf um den Kunden starten werden. Schon Anfang September haben des­halb einige Konzerne ihre Tarife ange­passt.


Die Verbraucher dürfen sich freuen, denn die Branche lockt inzwischen mit einem bunten Strauß an Nachlässen. Zu den Standards zählen Nachlässe für Besitzer von Wohnungen, Häusern und Garagen, Bahncard-Inhaber oder Absol­venten eines Fahrsicherheitstrainings. Zudem sind für Rabatte die Fahrleis­tung, das Alter des Autos und des Fah­rers sowie ein eingeschränkter Nutzer­kreis wichtig. Im Klartext: Neuwagenkäufer zwischen 25 und 70 Jahren, ledig, mit nicht mehr als 10.000 Kilo­metern im Jahr, dürfen hohe Nachlässe erwarten. Kurios sind auch Abschläge für geschiedene Frauen oder "punkte­freies" Fahren bei jungen Menschen.


Die so genannten weichen Tarif­merkmale, so skurril sie auch anmuten mögen, sind für die Höhe der Beiträge entscheidend. Autofahrer sollten sie beachten, sonst kommt es zu unnötigen Mehrzahlungen. Und noch etwas ist für günstige Beiträge verantwortlich: Um Kunden vom Wechsel zu billigeren An­bietern abzuhalten, setzen einige Unternehmen verstärkt auch so genannte Beliebigkeitsrabatte ein. Das sind Nach­lässe, die individuell auf den Autofah­rer zugeschnitten werden und bis zu 15 Prozent ausmachen können.

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