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Kfz-Versicherung

Versicherungen für Autofahrer

Motor Klassik Ausgabe 05/2010 - Heftvorschau

Wenn es um das Schutzbedürfnis geht, dann geben gerade die Autofahrer in Deutschland richtig Gas. Denn es gibt jede Menge von Versicherungsarten, die für die Fahrer gedacht sind. Allein die Kfz-Versicherung bietet die Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko.

06.05.2010 Henning Busse

Wer ein Auto oder ein anderes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen möchte, muss dieses auch versichern. Die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung gehört in Deutschland, wie in den meisten Ländern, zu den Pflichtversicherungen und dient dem finanziellen Schutz von Unfallgeschädigten.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung

An diese Versicherung kommt kein Besitzer eines Autos vorbei - die Police ist Pflicht in Deutschland und die Assekuranzen sind verpflichtet, dem Autofahrer die Kfz-Haftpflicht einzuräumen. Damit will der Gesetzgeber erreichen, dass Geschädigte im Straßenverkehr ihre Erstattung bekommen. Für Sach- Personen- und Vermögensschäden übernimmt die Haftpflichtversicherung die Kosten. Wie hoch die regelmäßig zu zahlende Prämie für den Versicherten ausfällt, hängt unter anderem vom Fahrzeug (Typklasseneinstufung), dem Versicherer, dem  Beruf, Wohnort und SF- Klasse des Autofahrers ab.

Die Teilkasko-Versicherung

Mit der Teilkasko kaufen sich die Fahrzeugbesitzer Schutz für das eigene Auto ein, was es in der Haftpflicht nicht gibt. Die Police kommt in der Regel bei Diebstahl, Glasbruch, Brand und Explosion, Kollision mit Tieren, Marderschäden (Umfang hängt vom Unternehmen ab) sowie unmittelbare Unwettereinwirkungen (Hagel, Überschwemmung, Sturm, Blitzschlag). Auch hier hängt die Höhe der Prämie wieder vom Fahrzeug und der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) des Autobesitzers ab. Allerdings kann man eine Selbstbeteiligung aushandeln, das drückt den Beitrag.

Die Vollkasko-Versicherung

Bei der Vollkasko genießen die Fahrzeugbesitzer einen umfänglichen Schutz, der über die Leistungen der Teilkasko hinausgeht. Alle Merkmale der Teilkasko sind übrigens auch in der Vollkasko enthalten. Sie deckt zudem alle Unfälle ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie fremd- oder selbst verschuldet wurden. Das heißt: Wer die Schuld an einem Crash trägt, bekommt trotzdem den eigenen Schaden von seiner Versicherung erstattet. Und wenn jemand beim Ausparken an einem großen Stein hängenbleibt, der bekommt den Schaden ebenfalls bezahlt. Die Vollkasko-Versicherung tritt auch bei mutwilliger Zerstörung oder Beschädigung durch Fremde ein. Auch hier zählt für die Prämie das Fahrzeug und die SF-Klasse. Eine Selbstbeteiligung kann man ebenfalls aushandeln. Als Faustregel gilt, dass die Vollkasko bei einem Neuwagen vier Jahre lohnt. Bei sehr teuren Fahrzeugen sogar länger. Hintergrund: Erleidet ein Auto einen Totalschaden bei einem selbstverursachten Unfall, dann bekommt der Kunde nur den Zeitwert ersetzt. Bei einem sehr teuren Auto kann sich deshalb die Vollkasko länger rechnen. Irgendwann reicht es aus, zur Teilkasko zu wechseln.

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