Kia K9 nennt sich das Top-Modell, das weltweit künftig die Modellpalette der Asiaten anführen soll. Auf dem koreanischen Markt wird die große Limousine - Codename KH - bereits im Frühjahr 2012 antreten. Als Marktstarttermine für andere Märkte wurde das vierte Quartal 2012 genannt. Dort wird der K9 dann allerdings unter anderen Namen antreten.
Kia auf Hyundai-HinterradantriebsplattformDer Kia K9 trägt die klassischen Züge einer Limousine, gepaart mit den neuen Styling-Elementen der Kia-Designsprache. Verantwortlich für das Design zeichnet Ex-VW-Designer Peter Schreyer. Unter dem Blech arbeitet die erste Hinterradantriebsplattform des Autobauers, die direkt vom Mutterkonzern Hyundai stammt und dort unter dem Genesis zu finden ist. Der K9 kommt auf eine Gesamtlänge von 5,09 Meter, eine Breite von 1,90 Meter und eine Höhe von 1,49 Meter. Der Radstand beträgt 3,05 Meter
Zum Marktstart trägt der Kia K9 einen 290 PS starken 3,8-Liter-V6-Benziner unter der Haube. Ergänzt wird die Antriebspalette im kommenden Jahr um einen 3,8-Liter-V6 mit aktuell 334 PS - schließlich trägt der Kia K9 am Heck die Motorenbezeichnung "3.8 GDI". Geschaltet wird per Achtgangautomatik mit vier Fahrprogrammen. Denkbar ist auch ein 4,8-Liter-V8 von Hyundai. Auf der IAA zeigte Kia bereits den Kia GT, ebenfalls auf dieser Plattform, der von einem aufgeladenen 3,3-Liter-V6-Benzindirekteinspritzer mit 395 PS und 534 Nm angetrieben wurde.
Umfangreiche AusstattungZu den Ausstattungsoptionen des Kia K9 gehören je nach Markt Voll-LED-Scheinwerfer, eine Spurverlassens-Warnung, ein Toter-Winkel-Assistent und eine Rundumsicht-Kameraüberwachung. Des Weiteren trägt der Kia K9 einen großen TFT-Flachbildschirm, ein Head-up-Display, einen adaptiven Tempomat sowie ein Harman-Soundsystem und ein Rear-Seat-Entertainmentsystem.






