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Kia Niro Hybrid

So viel kostet der Spritspar-SUV

Kia Niro Plugin-Hybrid (2018) Foto: Kia 28 Bilder

Der Kia Niro kombiniert nicht nur SUV-Optik mit Kompaktklasse-Abmessungen, sondern auch zwei Antriebsarten. Wir saßen schon im Hybrid und nennen den Preis für den Plug-in mit zusätzlicher elektrischer Reichweite.

18.08.2017 Uli Baumann Powered by

Der Kia Niro baut auf einer eigens für ihn entwickelten kleinen SUV-Plattform auf, die speziell auf den Hybridantrieb zugeschnitten ist. Der Einsatz hochfester Stähle soll dabei eine Gewichtseinsparung von 5 Prozent bringen. Ab September 2017 startet der kompakten Crossover mit einem zusätzlichen Plugin-Hybridantrieb, dessen Akku an der Steckdose geladen werden kann.

Kia Niro
Spritspar SUV aus Korea 1:22 Min.

Hybrid mit 141 PS Systemleistung

Der Hybridantrieb kombiniert einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Benzindirekteinspritzung und einer Leistung von 105 PS und 147 Nm mit einem in das Getriebe integrierten 32 kW starken Elektromotor. Der bezieht seine Energie aus einer 1,56 kWh großen Lithium-Polymer-Batterie. Die Systemleistung wird mit 141 PS und 264 Nm angegeben. Geschaltet wird per neu entwickeltem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Kia will einen CO2-Ausstoß von 89 g/km erreichen. Den Verbrauch der Plugin-Version gibt Kia mit 1,3 Litern Super an, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 29 Gramm/km. Der Kia Niro wird in den drei Ausführungen Edition 7, Vision und Spirit angeboten und kostet in der Hybrid-Einstiegsversion 24.990 Euro.

Kia nennt Preis für Niro Plugin-Hybrid

Der Plugin-Hybrid kostet 32.350 Euro. Die staatliche Kaufprämie für Plugin-Hybridautos senkt den Preis auf 29.350 Euro. Die auf 8,9 kWh vergrößerte Batterie und die Möglichkeit, an der Steckdose zu laden, kostet also brutto 7.360 Euro und nach Abzug der Prämie 4.360 Euro. Die Lithium-Polymer-Batterie lädt mit 230 Volt in 135 Minuten. Der Plugin-Hybrid fährt bis zu 58 Kilometer weit elektrisch und erreicht dabei Geschwindigkeiten bis 120 km/h. Die Leistung von 141 PS ist bei beiden Modellen identisch. dennoch gibt Kia für die Plugin-Variante etwas bessere Fahrleistungen an: Statt in 11,5 spurtet der Plugin in 10,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Maximal erreicht er 172 km/h, das sind 10 km/h mehr als beim Hybrid ohne Stecker. Kleiner fällt der Kofferraum aus, von 421 bleiben noch 324 Liter Volumen übrig.

Kia Niro 1.6 GDI, Frontansicht Kia Niro 1.6 GDI im Test Hybrid-Koreaner - cool und knauserig

Kompakte Maße, SUV-Optik

Neben seinem sparsamen Antrieb soll der Niro reichlich Platz, viele Sicherheitssysteme sowie ein modernes Design mitbringen. Das Kofferraumvolumen wird mit 421 Liter angegeben. Der Niro kommt auf eine Länge von 4,35 Meter, eine Breite von 1,80 Meter und eine Höhe von 1,54 Meter. Der Radstand misst 2,70 Meter. Die Bilder zeigen einen sportlichen SUV-Zuschnitt im typischen neuen Kia-Design. Zur Ausstattung des Kia Niro zählen zahlreiche Assistenzsysteme sowie ein moderne Infotainmentsystem mit Touchscreensteuerung. Für Europa kommt der Niro mit 16 bis 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Beide Hybridmodelle sind für eine Anhängelast von 1.300 kg zugelassen.

Sitzprobe Kia Niro

Kia Niro Sitzprobe Peter Wolkenstein Foto: Kia
Vorne wie hinten herrschen im Niro ausreichende Platzverhältnisse.

So sieht also der neue Hybrid von Kia in der Kompaktklasse aus: Die alternative Antriebstechnik aus 105-PS-Benziner und 32 kW-Elektromotor wird nicht in einer bekannten Hülle wie etwa dem Schwestermodell Cee’d versteckt, aber auch nicht mit einem eigenwilligen Kleid wie beim Toyota Prius kombiniert, bei dem sich das Interesse ohne die Hybridtechnik wohl in engen Grenzen hielte. Nein, Kia packt seine mit der Konzernmutter Hyundai entwickelte Hybridplattform unter das, was die Leute gerade besonders interessiert – einen modernen Crossover, der nicht nur mit seinem Antrieb begeistern soll.

Kia Niro wie ein Kompaktwagen mit Offroad-Optik

Mit einer Höhe von 1,54 Meter ist der Niro deutlich flacher als der zwölf Zentimeter längere Sportage, und ohne die Offroad-typische Schminke – Dachreling, schwarz abgesetzte Radläufe und Schwellerleisten sowie bullige Stoßfänger an Front und Heck it angedeutetem Unterfahrschutz – könnte er auch als Golf-Konkurrent durchgehen. Die normalhohe Sitzposition erinnert ebenfalls eher an einen Pkw als einen SUV. Vorne kommen neu, gewichtsoptimierte Sitze zum Einsatz, die beim ersten Probesitzen einen bequemen Eindruck machen und per Tasten auf der Mittelkonsole nicht nur beheiz-, sondern auch belüftbar sind. Der Fahrersitz ist wahlweise elektrisch verstellbar, schade, dass sich die Sitzfläche nicht weiter absenken lässt. Doch der Kopfraum reicht auch so aus.

Viel Platz, wenig Variabilität

Das gilt auch für die Plätze im Fond, wo sich die Insassen auch nicht über zu wenig Spielraum für die Beine beklagen können. Praktisch: Zwischen der Vordersitzlehnen befindet sich eine 230 Volt-Steckdose, da muss man keine Angst haben, dass dem elektronischen Spielzeug der Kinder auf langen Reisen der Strom ausgeht. Dagegen verbirgt sich hinter der Mittelarmlehne leider keine Durchladeöffnung, mehr als eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne hat der Niro an Variabilität nicht zu bieten. Immerhin entsteht so eine stufenfreie Ladefläche. Bei aufgestellten Sitzen soll der unter der Rolloabdeckung breite, aber eher flache Gepäckraum 421 Liter fassen.

Smartphones laden induktiv

Zurück ins Cockpit. Instrumente und Bedienelemente präsentieren sich wertig und angenehm unverspielt, in der Klimatisierungseinheit fällt die Taste „Driver only“ auf. Gestartet wird per Knopf, auf dem integrierten Infotainmentdisplay lässt sich unter anderem auch der aktuelle Kraftfluss des Hybridsystems beobachten. Wie bei Kia üblich befindet sich vor dem Wählhebel ein großes und praktisches Staufach mit 12 Volt-Steckdose, USB- und AUX-Anschluss, und wer hier ein dafür vorbereitetes Mobiltelefon hineinlegt, kann es dort kabellos aufladen.

Neben der blauen Instrumentenbeleuchtung bringen auch die Einfassungen im Lenkrad und in den Türen Farbe ins Interieur. Letztere umschließen die Fensterheber- und Außenspiegel-Bedieneinheit sowie den Türöffner und tragen eine glatte Oberfläche. Ansonsten ist das Cockpit vorwiegend grau gehalten.

Peter Wolkenstein

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