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Preise Kia Optima Sportswagon

Kombi-Erstling für die Mittelklasse

Kia Optima Sportswagon Europaversion Foto: Newspress 21 Bilder

Kia will künftig in der Mittelklasse auch bei den Kombis mitmischen. Auf dem Genfer Autosalon hatten die Koreaner dafür den Kia Optima Sportswagon aus dem Hut gezogen – den ersten Mittelklassekombi der Marke überhaupt. Jetzt gibt es die Preise: ab 25.990 Euro geht es los.

10.08.2016 2 Kommentare

Kombis sind so ein europäisches Ding – das haben auch die Koreaner erkannt, die im Punkt Expansion große Stücke auf Europa setzen. Allerdings war man bei Kia in der Mittelklasse in Sachen Kombi bislang unbeleckt, das hatte sich auf dem Genfer Autosalon geändert. Nach der Sportspace-Studie 2015 folgt 2016 die Serienversion des Kia Optima Sportswagon, der ab dem 24. September bei den Händlern stehen wird. Der Basispreis bezieht sich auf den 163-PS-Benziner. Der 1,7-Liter-Diesel ist ab 28.290 Euro zu haben, der GT kostet wenigstens 41.790 Euro.

Kia Optima Sportspace Concept Studie Genf
Der Kia Sportspace nahm den Kombi vorweg.
Kia Optima Sportspace Concept Studie Genf
Kias Sportspace gibt Ausblick auf den Optima 1:17 Min.

Optima Sportswagon-Kofferraum schluckt 553 Liter

Der Kia Optima Sportswagon übernimmt Länge (4.855 mm) und Breite (1.860 mm) von der Limousine. In der Höhe legt er um 5 mm auf 1.470 mm zu. Auch die Optik übernimmt der Sportswagon von der Limousine, zumindest bis zur A-Säule. Das voluminösere Heck wurde mit neuen umlaufenden LED-Leuchten, einer geneigten Heckscheibe und einer sanft abfallenden Dachlinie auf einen sportlich-eleganten Look getrimmt. Die neu gezeichnete Schürze trägt ein Diffusorelement sowie ein ovales Auspuffendrohr. Abgerundet wird der Auftritt des Kia Optima Sportswagon durch Leichtmetallfelgen in Dimensionen von 16 bis 18 Zoll.

Kommen wir zu den für einen Kombi entscheidenden Features. Ein serienmäßiges Gepäcknetz sowie ein Haltesystem auf Schienen sichert die Ladung. Die Ladekante soll niedrig liegen, die Heckklappe öffnet sensorgesteuert automatisch bei Annäherung des Schlüssels.

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Sitzprobe Kia Optima Sportswagon

Es ist also nicht bei der Studie geblieben, Kia bringt vom neuen Optima tatsächlich auch einen Kombi, der wie beim Cee’d den Zusatz Sportswagon trägt. So sieht er auch aus, zumindest in der dynamischen Ausführung GT, die den neuen Turbo-Direkteinspritzer mit 245 PS unter der Haube trägt und seine Abgase durch zwei außenliegende Endrohre pustet, die in einer Heckschürze mit Diffusoroptik stecken.

Direkt darüber: das wohlproportionierte Kombiheck mit flachstehender Heckscheibe und steil ansteigender Fensterlinie in der relativ breiten D-Säule. Die fördert zwar nicht die Übersichtlichkeit beim Blick vom Fahrersitz aus nach schräg hinten, doch sie verleiht dem Sportswagon eine eigene Note.

Kia Optima Sportswagon Sitzprobe Peter WolkensteinFoto: Kia
Die Stehhöhe unter der Klappe reicht auch für große Menschen.

Kia Optima Sportswagon mit automatischer Heckkklappe

Bleibt man mit dem Schlüssel in der Tasche hinter der Heckklappe stehen, entriegelt sich diese automatisch und schwenkt elektrisch angetrieben auf – praktisch mit vollen Händen nach dem Einkauf, nur sollte man dem Kia dabei nicht den Rücken zudrehen. Die Stehhöhe unter der Klappe reicht auch für große Menschen, ohne dass sie sich am Schloss den Kopf stoßen, es ist zudem etwas zurückversetzt, um diese Gefahr weiter zu reduzieren. Die Ladekante ziert eine hochwertige Metallblende, der Gepäckraum fasst glaubwürdige 553 Liter unter dem Rollo, dass zusammen mit dem Sicherheitstrennnetz für dachhohes Beladen in einer Kassette untergebracht ist. Wo diese hinsoll, wenn die Rücksitzlehnen nach vorne klappen, bleibt jedoch offen – unter dem Ladeboden ist zwar ein flaches Fach, es ist aber nicht groß genug für die Kassette.

Die Literzahl für die dachhohe Beladung bis hinter die Vordersitze gibt Kia noch nicht bekannt. Aber das dürfte wegen der flach stehenden Heckscheibe ohne nicht zu den Stärken des Sportswagon gehören, das Ausstellungsfahrzeug besitzt hinter den Vordersitzen auch keine Aufnahmepunkte am Dach zum Einhängen des Sicherheitstrennnetzes – die gibt es nur hinter den Rücksitzen. Dafür ist deren Lehne praktischerweise zweigeteilt im Verhältnis 40:20.40, und sie lassen sich mit seitlich angebrachten Zughebeln vom Gepäckraum aus entriegeln. Anschließend legen sie sich flach auf die Rückbank, es entsteht eine durchgehend ebene, nur leicht ansteigende Ladefläche. Damit darauf kleinere Gepäckstücke nicht hin und herpurzeln, wenn der Fahrer den Optima GT durch die Kurven scheucht, gibt es ein Befestigungssystem, dass sich auf zwei längs auf dem Ladeboden angebrachten Schienen arretieren lässt.

Kia Optima Sportswagon ab Herbst

Ansonsten entspricht das großzügige Platzangebot für die Passagiere dem der Limousine. Allerdings genießen die Fondpassagiere mehr Kopffreiheit als im konventionellen Optima mit seiner coupéartigen Dachlinie. Der Kombiaufpreis bewegt sich in der Mittelklasse bei rund 1.000 Euro.

Der Mehrpreis lohnt sich allemal, allein schon wegen des besseren Wiederverkaufs, schließlich sind in Deutschland in diesem Segment hauptsächlich Kombis gefragt. Selbst auf den Plug-in-Hybrid, den Kia in diesem Jahr in der Limousine einführt, brauchen Sportswagon-Interessenten nicht verzichten – sie müssen nur bis 2017 darauf warten.

Peter Wolkenstein

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Kia Optima Sportswagon mit 141 bis 245 PS

In Sachen Infotainment-, Komfort- und Sicherheitsausstattung teilt sich der Sportswagon alle Features mit der Limousine. Von der wird auch das Antriebsportfolio übernommen. Einziger Diesel wird der 1.7 CRDi mit 141 PS und 340 Nm Drehmoment. Beim Getriebe besteht die Wahl zwischen einer manuellen 6-Gang-Schaltung und einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Basisbenziner ist ein Zweiliter-Vierzylinder mit 163 PS und 196 Nm. Hier stehen ein manues 6-Ganggetriebe oder eine 6-Gang-Automatik bereit. Top-Motor wird in der Version GT ein Zweiliter-Turbo mit 245 PS und 353 Nm, der ausschließlich an eine 6-Gang-Automatik gekoppelt wird. Gefertigt wird der Optima Sportswagon in Korea.

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Neuester Kommentar

Sieht sehr gut aus, für einen Kombi. Das mit dem Wandler-Automaten beim GT kann ich mir nur durch eine sehr schnell schaltende Sportautomatik erklären, sonst würde das keinen Sinn machen. Das nicht vorhanden sein von Voll-LED-Rückleuchten ist wohl Geschmackssachen, mir gefallen die hier sehr gut.

usernamepleasehere 10. August 2016, 22:38 Uhr
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