Die Neuauflage des Kia Sorento tritt dabei deutlich dynamischer auf als der recht kantige Vorgänger. Verantwortlich für die neue Linienführung zeichnet Ex-VW-Designchef Peter Schreyer, der schon andere Kia-Modelle auf Vordermann gebracht hat.
IAA 2009: Kia Sorento mit Technik vom Hyundai ix55
Insgesamt legt der neue Kia Sorento in der Länge um 9,5 Zentimeter auf nun 4,69 Meter zu. Die Breite dagegen bleibt unverändert in der Höhe wurde 15 Millimeter gekappt. Etwas kürzer fällt mit 2,70 Meter auch der Radstand aus.
Der auf der Plattform des Santa Fe von der Konzernmutter Hyundai basierende Kia Sorento trägt ein deutliches Lächeln im Gesicht. Die Scheinwerfer ziehen sich bis weit in die Kotflügel hinein, die Nebelscheinwerfer wurden in angedeutete Lufteinlässe mit schwarzem Hintergrund platziert. Die reduzierte Dachhöhe sorgt für eine schmalere Fensterlinie, mächtig breit bleibt dagegen die C-Säule. Am Heck dominieren die neu gezeichneten Rückleuchten. Die Heckscheibe wird von einem kleinen Dachkantenspoiler überdacht, die Heckschürze integriert einen angedeuteten Unterfahrschutz. Ein Dachreling verspricht zusätzliche Transportkapazität. Ein großes Glasdach dazwischen lässt den Innenraum im Kia Sorento hell erstrahlen.
Zwei Motoren im Kia Sorento im Angebot
Unter dem neu gezeichneten Blech des Kia Sorento, das nun auf einen Leiterrahmen verzichten und in selbsttragender Bauweise antritt, wird ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit Biturboaufladung erwartet, der es auf 197 PS und 435 Nm bringen soll. Ergänzen wird das Motorenangebot ein 2,4 Liter-Benziner mit 174 PS und 230 Nm Drehmoment. Beide Aggregate werden serienmäßig mit manuellen Getrieben gekoppelt, optional sollen aber auch Automatik-Schaltboxen angeboten werden. Ob der Kia Sorento auch den neu entwickelten Dreiliter-V6-Konzern-Diesel mit 239 PS und 451 Nm Drehmoment bekommt, ist noch ungewiss. Wahlmöglichkeiten bestehen auch bei der Antriebskonfiguration, so soll der Kia Sorento wahlweise mit Zwei- oder Vierradantrieb zu haben sein.
Kia Sorento mit dritter Sitzreihe
Auch im Innenraum soll der neue Kia Sorento auf der Höhe der Zeit und der Konkurrenz antreten. Drei Rundinstrumente sichern die Grundversorgung des Fahrers. Die hoch aufstrebende Mittelkonsole nimmt einen großen Flachbildschirm und fast alle Bedienelemente auf. Zu den Optionen zählen Leder, Infotainmentsysteme, eine Rückfahrkamera und ein schlüsselloses Zugangssystem. Neu ist auch im Kia Sorento die optionale dritte Sitzreihe, die im Fahrzeugboden versenkt werden kann. So können künftig bis zu sieben Personen im Kia Sorento mitfahren.
Preise für den neuen Kia Sorento, der sich auf der IAA erstmals dem europäischen Publikum zeigen wird, wurden noch nicht genannt.
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