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Kia verzeichnet Gewinneinbruch

Foto: ams

Der Gewinn des südkoreanischen Autobauers Kia Motors ist im vergangenen Jahr auf 39,3 Milliarden Won (etwa 32,4 Millionen Euro) nach 681 Milliarden Won im Vorjahr eingebrochen.

26.01.2007

Das Schwesterunternehmen des Branchenführers Hyundai Motor machte am Freitag (26.1.) in Seoul für den rückläufigen Gewinn in erster Linie die Verteuerung der Landeswährung und steigende Marketingkosten verantwortlich. Im operativen Geschäft ergab sich mit minus 125 Milliarden Won der größte Verlust für Kia Motors seit dem Krisenjahr 1997. Der Umsatz stieg 2006 hingegen um neun Prozent auf 17,4 Billionen Won. Im Schlussquartal 2006 wies die Bilanz einen Verlust von 200 Millionen Won aus, nach einem Gewinn von 263,7 Milliarden Won im gleichen Zeitraum 2005. Die Erlöse stiegen um elf Prozent auf knapp fünf Billionen Won.

Kia war im dritten Quartal des vorigen Jahres erstmals seit der Übernahme durch Hyundai Motor 1999 in die Verlustzone gerutscht. Hyundai hatte am Donnerstag für 2006 einen Gewinnrückgang von 35 Prozent auf 1,5 Milliarden Won vermeldet. Kia Motors, das etwa 70 Prozent seiner Autos im Ausland verkauft, will in diesem Jahr den weltweiten Absatz um 22 Prozent auf 1,54 Millionen Autos steigern. Dabei erwartet der Autohersteller, dass sich der Verkauf aus der Produktion in China und in der Slowakei auf knapp 300.000 Einheiten mehr als verdoppeln lässt.

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