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Kiesbauer

Handgreiflicher Strafzettel-Streit

Foto: dpa

Die Fernsehmoderatorin Arabella Kiesbauer (36) hat nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" die spanische Polizei wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung angezeigt. Die Österreicherin und ihr Ehemann Florens Eblinger hatten auf Mallorca nach einem Streit mit spanischen Polizisten eine Nacht in einer Arrestzelle verbringen müssen.

22.08.2005

"Ein Polizist stieß mich zu Boden. Dann drehte er mir die Arme nach hinten und legte mir Handschellen an. Die zog er so eng zu, dass sie mir die Haut aufscheuerten. Mein Körper ist von Blutergüssen übersät", sagte Kiesbauer der BamS.

14 Stunden hatte sie dem Bericht zufolge vom vergangenen Dienstag auf Mittwoch in einer Einzelzelle in der Polizeiwache von Palma verbracht - angeblich weil sie im Streit um ein Parkknöllchen zwei Polizisten gegenüber handgreiflich geworden war. "Der Polizist schnitt mir die Spaghettiträger meines Sommerkleides durch, so dass es vorn herabrutschte. Plötzlich stand ich im BH da. Den hatte ich zum Glück drunter, sonst hätte ich nackt dagestanden." Sie wurde zur Wache abgeführt. "Dort musste ich meinen BH ausziehen und abgeben. Um nicht oben ohne dazusitzen, verknotete ich meine Kleidträger
notdürftig." Die Polizisten sperrten sie in einer Einzelzelle ein.

Ihr Mann saß währenddessen in einer Nachbarzelle. "Durch die Wand gaben wir uns Klopfzeichen. So beruhigte er mich, dass er noch da ist." Die Moderatorin will sich jetzt in psychologische Behandlung begeben.

Nach einem Bericht der Zeitung "Diario de Mallorca" hatte sich der Streit daran entzündet, dass Kiesbauer ihr Auto in Can Pastilla vor den Toren von Palma auf einem Radweg geparkt hatte. Als die Beamten die Strafgebühr kassieren wollten, habe die Moderatorin einem Polizisten "auf abfällige Weise" einen 50-Euro-Schein in die Hemdtasche gesteckt, berichtete das Blatt. Dies habe dazu geführt, dass der Streit eskalierte. Die Polizisten hätten später Atteste vorgelegt, wonach sie bei der Auseinandersetzung verletzt worden seien. Die Art der Verletzungen wurde nicht genannt.

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