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Klage gegen Gigaliner-Einsatz

Regelbetrieb verstößt gegen EU-Recht

Gigaliner, Seitenansicht Foto: Dino Eisele

Der Bahn-Lobbyverband Allianz pro Schiene und die Deutsche Umwelthilfe wollen den seit Januar erlaubten Regelbetrieb von Gigalinern in Deutschland gerichtlich stoppen. Das meldet die Süddeutsche Zeitung.

05.04.2017 Uli Baumann 5 Kommentare

Nach Informationen der Süddeutschen, haben beide Verbände am Dienstag (4.4.2017) eine entsprechende Klage gegen Zulassung von sogenannten Gigalinern für den regulären Verkehr in Deutschland in Berlin bei Gericht eingereicht. Offiziell wollen die Verbände ihre Klage am Mittwoch vorstellen.

Die Kläger glauben, dass Dobrindt mit der Zulassung gegen EU-Recht verstößt, das nur unbefristete Tests erlaube. Kritiker fürchten mit den großen Gefährten neue Probleme auf deutschen Straßen. Aber auch verkehrspolitisch gibt es Widerstand. Der Einsatz solcher Lkw im größeren Stil würde den Schienenverkehr hart treffen, weil noch mehr Verkehr auf die Straße abwandern könnte. Neue Einbußen aber könnten den Abwärtstrend der ohnehin angeschlagenen Güterbahnen in Deutschland noch zusätzlich beschleunigen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte den Regelbetrieb für Gigaliner zum Jahresanfang auf bestimmten Teilen des deutschen Straßennetzes grundsätzlich freigegeben. Sie dürfen auf mehr als 10.000 Straßenkilometern fahren - vor allem auf Autobahnen.

Neuester Kommentar

Also Umweltpolitisch sind die Gigaliner auch für mich Blödsinn. Es ist ein Geschenk an die Firmen die jeden 3 Fahrer einsparen. Aber wäre es nicht klüger in Deutschland den Großteil der Waren mit der Bahn auf den jeweiligen Bahnhof zu bringen und von dort zu verteilen, anstatt die LKW immer größer und länger, die Strassen und die Brücken immer mehr zu belasten und die Autobahnen immer mehr zu verstopfen?

Peter Backes 6. April 2017, 12:59 Uhr
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