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Klassencheck

Kompaktklasse-Stars für jeden Geldbeutel

Kia Cee´d, Frontansicht Foto: Archiv 21 Bilder

Breites Angebot, unterschiedliche Stärken: Unser Check der Kompaktklasse zeigt, welche Modelle in Sachen Preis, Ladevolumen, Parkfreundlichkeit und Verbrauch die Nase vorn haben.

07.03.2013 René Olma Powered by

Ein Auto ist immer die Summe seiner Eigenschaften, doch jeder Käufer setzt die Prioritäten anders. Darum hat auto motor und sport die Kompaktklasse einem gründlichen Check unterzogen: Was sind die besten Modelle in puncto Preis, Kofferraumvolumen, Breite sowie Verbrauch?

Große Preisspanne in der Kompaktklasse

Die Bandbreite in dieser Klasse ist groß: Schon beim Preis reicht die Spanne von 13.990 Euro (Kia Cee’d und Skoda Rapid) bis zu 52.600 Euro (Subaru Impreza WRX STI). Dafür bekommt man ein ganzes Spektrum von schicken Kleinwagen bis zu Vertretern der gehobenen Mittelklasse.

Wem es auf Nutzwert ankommt, der achtet auf das Kofferraumvolumen, und auch hier zeigen sich große Unterschiede. Die Nase vorn haben in dieser Disziplin Skoda Octavia (590 Liter) und Rapid (550 Liter) vor dem VW Jetta mit 510 Liter Volumen. Zum Vergleich: Der Golf schluckt lediglich 380 Liter. Wer also weniger Wert auf einen flexibel nutzbaren Kompakten legt, ist mit einer klassischen Limousine besser bedient. Das kleinste Ladeabteil findet sich übrigens im Mitsubishi Lancer Sportback (288 Liter).

Großer Kofferraum ungleich große Breite

Dass ein großer Kofferraum nicht nur in besonders üppig dimensionierten Autos realisierbar ist, zeigt das Beispiel Skoda Rapid, der das zweitgrößte Ladeabteil mit der geringsten Breite unter den Kompakten kombiniert: Er misst lediglich 1.706 Millimeter, zuzüglich Außenspiegel. Zum Vergleich: Der Ford Focus bringt es als Breitester in der Klasse auf 1.823 Millimeter und damit mehr als manches Mittelklassemodell. In engen Parkplätzen kann da das Aussteigen schon schwerfallen.

Trotz der Breite schafft es aber ein Focus, die Position als sparsamster Diesel zu erobern: Als 1.6 TDCi Econetic glänzt er mit einem Normverbrauch von 3,4 Liter/100 Kilometer und verweist den Renault Mégane Energy dCi 110 (3,5 L/100 km) auf Rang zwei.

Dominanz der kompakten Hybride beim Verbrauch

Bei den Benzinern dominieren auf den Rängen eins bis sechs klar Hybrid-Fahrzeuge, allen voran der Toyota Prius Plug-in mit einem Durchschnittsverbrauch von 2,1 Liter/100 km. Mit dem VW Jetta 1.4 TSI Hybrid (4,1 L/100 km) gelangt nur ein Nicht-Japaner unter die Top sechs. Beim Blick auf die Neuwagenpreise wird aber auch klar, dass es ganz schön teuer sein kann, einen Spritknauser zu fahren: Unter 20.000 Euro sind die sparsamsten Modelle nicht zu haben.

Am Ende schält sich ein Kompakter heraus, der in drei Disziplinen vorn liegt: Es ist der günstige und zugleich schmale Skoda Rapid mit seinem großen Kofferraum.

FAZIT:
Kofferraum

Mancher Kompaktwagen schluckt mehr Gepäck als eine Oberklasse-Limousine.

Breite
In engen Parklücken kommt es auf wenige Zentimeter an. Da freut man sich über schmale Karosserien.

Verbrauch
Vorteil Hybrid: Die Kombination mit Elektromotor senkt den Benzinverbrauch. Weniger als vier Liter Diesel schlucken die sparsamsten Kompakten auf 100 Kilometer.

Preis
Fast 40.000 Euro beträgt die Differenz zwischen dem teuersten und dem billigsten Kompaktwagen.

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