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Klassiker von morgen

Diese Autos müssen sie JETZT kaufen

Porsche 911 (996), Frontansicht Foto: Archiv 30 Bilder

Alle Jahre das gleiche Theater: Hätten wir es doch getan. Unser Traumauto gekauft, als es noch jung und rostfrei war, das Angebot groß und die Preise niedrig. Letzter Aufruf für zehn Autos mit Klassikerpotenzial: vom günstigen Audi TT bis zur Ikone Z8 von BMW. Ebenfalls an Bord sind Ferrari, Porsche, Rolls-Royce und sogar ein Opel.

03.08.2015 Alf Cremers Powered by

Es ist noch aus jedem Elfer was geworden – Porsche 911 (996) ab 18.000 Euro

Spiegelei-Scheinwerfer, Boxster-Gleichteile, Konstruktionsmängel beim ersten Wasserboxer: Der Porsche 996 (1997–2006) kommt nur langsam aus der Underdog-Schublade. Aber er wird es schaffen, zumal die Kinderkrankheiten bei Modellen ab 2000 auskuriert sind. Auch der 996 ist ein Elfer, eine ultimative Fahrmaschine in rassiger Form. Wetten, dass Ihr Nachbar ihn nicht von einem Neuen unterscheiden kann?

Gut zu wissen

Motorprobleme (Laufbuchse 6. Zylinder, defekte Zwischenwelle) können auftreten
Fahrspaß: immens, klingt toll, liegt toll
Alltag: jederzeit, auch im Winter (Traktion)
Unterhalt: geht, wenn nichts Großes passiert
Ersatzteillage: sehr gut, aber teuer
Reparieren: nur etwas für Spezialisten

Der Sechspunktneun von morgen – Mercedes 500 E oder E 500 ab 10.000 Euro

Der 6.9, jener leibhaftige Über-Mercedes aus den 70ern, zieht bei den Katalogwerten den Kürzeren: 286 statt 326 PS, 225 statt 250 km/h. Der recht unscheinbare 500 E (1990–1994), ab Juli 1993 hieß er E 500, hat seine Karriere noch vor sich. Erst jetzt begreifen Fans, was Feuer und Seide, so der Slogan damals, wirklich heißt. Man kann den übermächtigen V8 als sanften Cruiser oder als ambitioniertes Fahrerauto bewegen.

Gut zu wissen

Nur die 500 E wurden bei Porsche gebaut, die E 500 in Sindelfingen, aber E 500 sind teurer!
Fahrspaß: sanfte oder harte Tour, wahlweise
Alltag: wie ein 230 E, aber zu schade
Unterhalt: Leistung kostet, Wartung ist teuer
Ersatzteillage: typisch Mercedes, alles da
Reparieren: verloren in der Enge des Raumes

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Gebrauchtwagen Klassiker von morgen
Motor Klassik 06/2015
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Der Roadster der verpassten Chance – Opel GT ab 10.000 Euro

Er lebte nur zwei Sommer, dann schloss GM das Kappa-Plattform-Werk in den USA. Der GT ist der Ableger des Pontiac Solstice, er war Hoffnungsträger für einen neuen, tollen Sportwagen mit dem Blitzsymbol. Er hat alles, was einen fahraktiven Roadster ausmacht: einen souveränen Vierzylinder-Turbomotor mit 244 PS und 353 Nm, Hinterradantrieb, ein Doppelquerlenker-Fahrwerk und eine aufregend gestylte Karosserie.

Gut zu wissen

Nur 7.519 Opel GT wurden von 2007 bis 2009 gebaut. Der Neupreis betrug 32.400 Euro.
Fahrspaß: ja, bitte: stark, schnell und offen
Alltag: problemlos: Opel, der Zuverlässige
Unterhalt: kein Astra, sondern ein Exot
Ersatzteillage: trotz Nischenauto problemlos
Reparieren: beim freundlichen Opel-Händler

Die Wiedergeburt des coolen Shadow – Rolls-Royce Silver Seraph ab 50.000 Euro

Ein schlichter Rolls-Royce, geht das? Klar, der Silver Shadow war so einer, und der Silver Seraph (1998–2002) zitiert ihn nicht nur stilistisch. Er ist ihm auch in seinem zurückhaltenden Wesen ganz nahe. Nur die Technik ist konsequent modern und nachhaltig von BMW beeinflusst. Unter der Haube thront erstmals seit dem Phantom ein V12. Der Seraph wird unterschätzt, er ist, anders als sein Nachfolger, zu unauffällig.

Gut zu wissen

Der Vierventil-V12 mit 326 PS stammt von BMW. Der Neupreis betrug 444.000 Mark!
Fahrspaß: Sänfte ohne sportliche Ambitionen
Alltag: in München oder Baden-Baden
Unterhalt: günstiger als der neue Phantom
Ersatzteillage: problemlos, aber hochpreisig
Reparieren: Bitte nicht! Nur bei RR-Kuratoren

Die Nobel-Replica - BMW Z8 (E52) ab 200.000 Euro

Unter 200.000 geht gar nichts, der Z8 ist heute schon viel teurer als neu (122.700 Euro) und steigt weiter. Anders als das Super-Car 850 CSi ist der Z8 ein begehrter Exponent herausragender BMW-Technik. Das Design kreuzt 507-Elemente munter mit E-Type und Healey und wirkt dennoch eigenständig. Der V8 mit 400 PS stammt aus dem BMW M5 (E39). Mit Sechsganggetriebe und Antrieb hinten erlebt man exzessive Freude am Fahren.

Gut zu wissen

Von 2000 bis 2003 wurden 5.703 Exemplare gebaut. Sogar einen Alpina-V8 gab es.
Fahrspaß: wie ein M5-Roadster – noch Fragen?
Alltag: zu schade, zu teuer, zu begehrt
Unterhalt: die Kehrseite der Freude
Ersatzteillage: bestens, recht große Stückzahl
Reparieren: nur bei BMW-M-Spezialisten

Das Coupé mit effizienter Reduktion – Audi TT (Typ 8N) ab 3.500 Euro

Das für Audi-Verhältnisse provokant gestylte Zweisitzer-Coupé mit dem Mythos-Namen TT (1998–2006) ist bereits Kult. Auf bester Golf-IV-Plattform entstand ein attraktiver Stromlinien-Grundkörper. Zu diesem asketischen Habitus passt am besten die effiziente Basismotorisierung. Der 1,8 Liter-Vierzylinder-Turbo mit 150 PS schiebt ordentlich an. Wem das nicht reicht, der greife zum 3,2-Liter-VR6 (250 PS) im TT Quattro.

Gut zu wissen

„Panzerspähwagen“ sagt längst keiner mehr. Plötzliches Übersteuern wurde kuriert.
Fahrspaß: knackig trotz Frontantrieb
Alltag: problemlos, handlich, vollverzinkt
Unterhalt: nicht höher als beim A4 Avant
Ersatzteillage: erfreulich, siehe Golf IV
Reparieren: 3,2 Quattro nein, zu viel Technik

Der Frontmotor-V12 für Herrenfahrer – Ferrari 550 Maranello ab 45 000 Euro

Am liebsten würden wir den schlichten 456 an dieser Stelle empfehlen, aber dieser Geheimtipp ist schon durch. Für viele ist dieser Understatement-Express eine Spur zu sanft. Der 550 Maranello (1996–2001) hat nicht nur die klangvollere Typenbezeichnung, er ist auch das, was ein Frontmotor-Ferrari sein sollte: Ein wildes Tier, das faucht, brüllt und mit 485 PS bei 7000/min auch seine Zähne zeigt. Transaxle wie beim Daytona.

Gut zu wissen

Pininfarina-Karosserie von zeitloser Eleganz, aber V12 mit Zahnriemen-Gestrüpp
Fahrspaß: es ist ein Ferrari!
Alltag: geht auch niedertourig, aber ungern
Unterhalt: hoch, Zahnriemen alle 60 000 km
Ersatzteillage: Goldwaage auf dem Tresen
Reparieren: nur bei autorisierten Händlern

Das Beste oder nichts – Mercedes-Benz CL 600 (C140) ab 5.000 Euro

Das große Mercedes Coupé mit Sechsliter- V12 (1992–1998) vollzog den Übergang vom Gebrauchtwagen zum Liebhaberobjekt so behäbig wie ein 200 D. Jetzt ist es im Sternenhimmel angekommen. Das Sacco-Design wirkt nicht seltsam, sondern zeitlos elegant, und 394 PS fühlen sich heute nicht mehr so volllastangereichert dekadent an. Vernachlässigte Exemplare können ein ganzes Erbe aufzehren, deshalb das beste kaufen!

Gut zu wissen

Exklusiv, leise, souverän. Das große Coupé ist eine rollende Wellness-Oase im Alltag.
Fahrspaß: autonom, alles geht wie von selbst
Alltag: problemlos, handlicher als ein Passat
Unterhalt: fordernd, aber nicht unverschämt
Ersatzteillage: entspannt, aber sehr teuer
Reparieren: beten, dass nichts kaputtgeht

Die Skulptur auf Rädern – Maserati Quattroporte V ab 15.000 Euro

Diese Limousine macht sogar auf dem Wertstoffhof eine gute Figur. Groß, schlank, schön, langer Radstand, Pininfarina- Design. Der Maserati Quattroporte (2003–2012) ist eine Skulptur auf Rädern, kurz: ein Statement für feine Lebensart auch dank des exquisiten Leders von Poltrona Frau. Eine klassische Autoschönheit mit dem betörenden Sound des 400-PS-Viernockenwellen-V8 und Transaxle-Antrieb.

Gut zu wissen

Frühe Quattroporte bis 2004 leiden an der Duo-Select, späte kann man sich nicht leisten.
Fahrspaß: hoch, alle Sinne jubilieren
Alltag: kein Neid, nur Bewunderung
Unterhalt: hoch, Duo Select erfordert Gefühl
Ersatzteillage: kein Problem, nur teuer
Reparieren: nur was für Sezialisten

Das Fahrspaß-Auto schlechthin – Porsche Boxster (986) ab 9.500 Euro

In Details wird sichtbar, dass der 550 Spyder aus den 50er-Jahren Pate stand. Die späte Hommage an die Rennsportlegende sorgt für maximalen Fahrspaß. Der Sechszylinder-Wasserboxer des Boxster (1996–2004) sitzt für einen Mittelmotor weit hinten. Das aufwendige Fahrwerk mit Längs- und Querlenkern sowie Federbeinen an beiden Achsen garantiert kurvengieriges Fahrverhalten. Dazu gibt es genug Leistung: 204 PS.

Gut zu wissen

Keine Rostprobleme wegen Verzinkung. Keine Sorge: solide Valmet-Qualität aus Finnland
Fahrspaß: offen, schnell, agil und klangvoll
Alltag: ja bitte, aber für den Winter zu schade
Unterhalt: zwischen MX-5 und 911
Ersatzteillage: bestens, aber nicht billig
Reparieren: aufwendig, kein Fall für ATU

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