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Klassikwelt Bodensee 2010

Elektro-Mondauto in Friedrichshafen

Retro Classics 2010 - Tag 2 - Sonderschauen Foto: Kai Klauder 13 Bilder

Ein besonderes Highlight der Klassikwelt Bodensee (3. bis 6. Juni) ist die Sonderschau "111 Jahre Elektro-Automobil". Sie präsentiert das Mondauto der Apollo-17-Mission, Oma Ducks Detroit Electric Opera Car und das Auto, mit dem erstmals die 100 km/h-Marke durchbrochen wurde.

31.05.2010 Powered by

Der Nachbau des "Lunar Roving Vehicle" getauften Mondautos bereichert normalerweise das Technik Museum Speyer. Bei der Klassikwelt Bodensee wird es im Rahmen der Ausstellung "the electric avenue" und der Sonderschau zum Thema Elektro-Mobilität zu sehen sein.

Das originale Lunar Roving Vehicle wurde 1969 im General Motors-Forschungsinstitut in nur 17 Monaten entwickelt und fertiggestellt. Diese Mondautos waren bei den Apollo Missionen 15, 16 und 17 im Einsatz und ermöglichten unter anderem die spektakulären Filmaufnahmen von der vom Mond startenden Apollo-Rakete.

111 Jahre altes Rekordauto

Mit dem Rekordwagen "La Jamais Contente" (französich: "Die niemals Zufriedene") ist eines der ältesten Rekordfahrzeuge zu sehen. Der Belgier Camille Janatzky durchbrach mit dieser Rennzigarre 1899 zum ersten Mal die 100-km/h-Marke und erreichte eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von 105,876 km/h.

Bekannt aus den Micky Maus-Heften: Das E-Auto von Großmutter Ducks

Fast jedes Kind ist mit dem Detroit Electric Opera Car aufgewachsen - vermutlich ohne zu wissen, dass es dabei um eines der ersten Elektrofahrzeuge handelt. In den Micky Maus-Comics hatte das Gefährt, das optisch nach nahe einer Kutsche war, mehrere Auftritte als Großmutter Ducks Auto. Neben Oma Duck besaßen noch weitere Prominente dieses frühe Strom-Auto, das von 1907 bis 1930 gebaut wurde. Der Erfinder Thomas Edison, der Wechselstrom-Pionier Charles Proteus Steinmetz oder John D. Rockefeller Junior, einer der reichsten Amerikaner seiner Zeit waren elektrisch angetrieben unterwegs.

Rekordauto: Der Elektro-Opel GT von Georg von Opel

Auch Georg von Opel reizte das Thema des geräuschlosen Fahrens. So ließ er von seinen Ingenieuren und in Zusammenarbeit mit Varta und Continental den elektrisch betriebenen Opel GT entwickeln. Mit dem von zwei Elektromotoren angetriebenen Fahrzeug stellte Georg von Opel vier Rekorde für elektrisch betriebene Automobile auf.

Der GM EV-1 kündet von dem gescheiterten Großversuch, die Elektromobilität einzuführen. Der EV-1 war durchaus erfolgreich und begehrt, doch wurde schließlich auf politischer Ebene entschieden, alle Leasingfahrzeuge  zurückzuordern und zu vernichten. Nur drei von 1.117 Exemplaren haben überlebt, einer davon ist auf der Klassikwelt Bodensee zu sehen.

Der Blick zurück in die Zukunft

Den Bogen zur Gegenwart und in die Zukunft der Elektro-Mobilität spannt die Sonderschau mit zwei Konzeptfahrzeuge. Dem Audi E-Tron und dem Opel Ampera, der schon 2011 zu kaufen sein soll. Beides sind Hybridfahrzeuge, die einen Verbrennungsmotor als sogenannten Extender nutzen, um die Reichweite zu erhöhen. Im Audi E-Tron übernimmt diese Aufgabe ein Wankelmotor, im Opel Ampera ein 1,4 Liter-Vierzylinder.
 
Die Sonderausstellung "the electric avenue" wird in der Rothaus Halle A1 zu sehen sein. Hier präsentiern rund 50 Aussteller ihre Fahrzeuge mit alternativem Antrieb.

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