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Klein, aber fein

Die Supersportler der Kleinserien-Hersteller

Foto: sport auto 42 Bilder

Exklusivität ist seit jeher ein Stoff, aus dem automobile Träume gemacht sind. Während bei einigen Hersteller schon mal über 100 Fahrzeuge pro Jahr die Werkshallen verlassen, hält sich der Verkauf bei anderen Manufakturen gar nur im einstelligen Bereich. sportauto-online.de hat eine Liste der exklusiven Exoten zusammengestellt.

26.08.2008 Gregor Messer Powered by

Mehr als 1.000 PS Leistung , schneller als 400 Kilometer pro Stunde und ein Leistungsgewicht von nur 1,21 Kilogramm pro PS - Automobile, die mit solchen Merkmalen glänzen, können keine massenhaft produzierte Ware sein. Hatte man noch vor wenigen Jahrzehnten mit einem Ferrari, einem Lamborghini oder Maserati, einem Jaguar oder Aston Martin echte Hingucker am Straßenrand geparkt, sind es heute andere Marken, die großes Aufsehen erregen.

Die Exotik, die relativ unbekannte Namen wie Koenigsegg oder Saleen, Weber oder Pagani verströmen, wird nicht nur durch ihr fantastisches Fahrzeug-Design geschürt, sondern auch durch ihre außerordentlichen Eckdaten. Und  selbstverständlich durch ihren Preis, denn soviel Exklusivität und Noblesse setzt dicke Portemonnaies voraus. 

Einer der Spitzenreiter in diversen Segmenten ist der Koenigsegg CCX-R. Der flache Wikinger aus Schweden besticht nicht nur mit einem Top-Speed jenseits von 400 km/h, sondern auch mit seiner Exklusivität: nur sechs Exemplare hat die kleine Manufaktur aus dem schwedischen Örtchen Ängelholm aufgelegt. Stückpreis. über 1,5 Millionen Euro. Gut, dass Koenigsegg noch einen kleinen Bruder, den CCX, im Repertoire hat. Der kostet nur ab 545.020 Euro aufwärts, schafft aber auch "nur" eine Spitze von 395 km/h.

Wer oder was ist Weber?

Den Namen Weber brachte man in motorsportlich verbunden  Kreisen bestenfalls mit dem Manager von Michael Schumacher oder mit leistungsfördernden Doppelvergasern zusammen. Aber einen Supersportwagen mit Namen Weber? Doch, den gibt’s: Er kommt aus der Schweiz, und er trägt den  Beinamen F1 mit einer Gelassenheit, wie sie nur ein Auto haben kann, dass scheinbar mühelos die 400 km/h-Marke knackt. Wie viele Exemplare von dem Geschwür aus der Schweiz - wirklich schönes Design sieht anders aus - gebaut werden, steht noch nicht fest.

Auch die Briten sind seit Jahren dafür bekannt, dass ihre einst fortschrittliche Automobilindustrie samt und sonders Schiffbruch erlitten hat. Nur einige unentwegte Nonkonformisten haben sich nie wirklich davon schrecken lassen. Wie sonst ist es zu erklären, dass neben so traditionellen Marken für echte Exzentriker wie Morgan oder Marcos auch Autos namens Kamela oder Keating ihre Käufer finden?

Rakete aus Bayern: der Apollo

Auch aus deutschen Landen gibt es einen bemerkenswerten Beitrag zum Thema Kleinserien-Supersportwagen. Ex-Audi-Sportchef Roland Gumpert hat sich mit seinem 4,2 Liter-Bi-Turbo-Bomber namens Apollo den Traum vom eigenen Sportwagen erfüllt. Das brachiale Äußere hat indes nicht die potenziellen Käufer verschreckt: schon über 30 Mal ist der Apollo gebaut worden.

Mehr zu den exotischen Supersportwagen in unserer Fotoshow.

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