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Klein- und Kompaktwagen

Premiumhersteller setzten auf Kleinwagen

Audi A1 Foto: Audi 28 Bilder

Weniger ist manchmal mehr - das gilt nach dem Krisenjahr 2009 in der Automobilindustrie auch für die deutschen Premiumhersteller. Vom Trend zu sparsamen Klein- und Kompaktwagen dürften in den nächsten Jahren nicht nur die Massenhersteller profitieren.

01.03.2010

Auch für Mercedes, BMW und Audi tun sich Chancen auf, denn klein muss nicht gleich billig heißen. "Premium wird nicht durch Länge, Breite, Höhe definiert sein", sagte Audi-Chef Rupert Stadler jüngst in München. Die Ingolstädter Volkswagen-Tochter will auf dem Autosalon in Genf mit dem Audi A1 einen neuen Anlauf im Kleinwagensegment starten und Konkurrent BMW Marktanteile der Tochter Mini streitig machen.

Premium wird Segment übergreifend

Ein Ersatz für die großen und prächtigen Karossen dürften die kleine Modelle so schnell zwar nicht werden, doch ihre Bedeutung wird wachsen, sind sich auch Experten sicher. Dabei werden sich die kompakten Flitzer der Zukunft vor allem in punkto Sicherheit mit Nobelkarossen messen lassen müssen. Auch bei der Ausstattung darf es gerne etwas mehr sein. "Die Zeiten, in denen Premium ein festgelegtes Segment und ein Phänomen der Oberklasse war, sind vorbei. Premium spielt heute in allen Segmenten", heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey.

Kleinwagen bringen nur kleine Gewinne
 
Größte Herausforderung für die Autobauer: Die Kleinen müssen ordentlich Gewinn abwerfen - bisher sind die meisten pro Stück keine Cashbringer, sondern verdienen vor allem durch ihre Masse Geld. "Man muss fünf Kleinwagen verkaufen, um den gleichen Gewinn zu erzielen wie beim Verkauf einer Oberklassenlimousine", sagt der Autoexperte Willi Diez. Die lohnenden Produkte sind also die großen Schlitten.
 
"Klein- und Kompaktwagen werden weiter an Bedeutung gewinnen", sagt Diez. In den nächsten Jahren sei zwar kein Ansturm wie 2009 zu erwarten, der durch die staatliche Abwrackprämie ausgelöst worden war. "Mittel- und längerfristig wird der Trend zu kompakten Fahrzeugen sowohl aus ökonomischen wie auch ökologischen Gründen aber anhalten." Er geht davon aus, dass mittelfristig 60 Prozent der Autos weltweit Klein- oder Kompaktfahrzeuge sein werden. Derzeit liege der Anteil bei etwa 45 Prozent.
 
Die Hersteller werden die Bedürfnisse der Kunden verbinden müssen, sagt Audi-Chef Stadler. So könne durchaus der kleine Wagen für die Stadt gekauft werden, der große für die weiten Strecken. "Ich bin auch nach wie vor der Überzeugung, dass es in zehn, zwanzig Jahren noch große Automobile geben wird. Vielleicht mit anderer Antriebstechnologie", sagt der Audi-Chef und zeigt damit auf eine weitere wichtige Baustelle der kommenden Jahre.

Daimler wird nicht zum Discounter
 
Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche betonte zuletzt, Mercedes werde künftig nicht zum "Discounter" werden, sondern weiter "automobile Feinkost" anbieten. "Zugleich aber wissen wir: Die Faszination von Premium beschränkt sich nicht allein auf große Limousinen oder automobile Supersportler."
 
Hinter verschlossen Türen wird deshalb eifrig verhandelt, wie sich die Stuttgarter in punkto Klein- und Kompaktwagen aufstellen. Eines ist sicher: Vier neue Modelle wollen die Schwaben von Ende nächsten Jahres an in diesem Segment auf den Markt bringen. Damit dabei auch ordentlich Geld in die Kassen fließt, arbeitet Zetsche verstärkt mit einem Baukastensystem. Zahlreiche Module kommen in allen Modellen zum Einsatz, konzernweit will Daimler so Milliarden sparen.
 
Bei diesem Trend sind die großen Komplettanbieter im Vorteil. Im Volkswagen-Konzern kann die Entwicklung von neuen Teilen umgelegt werden. So kann Audi von VW oder Skoda profitieren - zum Verdruss von BMW etwa, die nicht auf die enormen Ressourcen des Wolfsburger Konzerns zurückgreifen können.
 
Für BMW wie Daimler spielen deshalb Kooperationen mit anderen Herstellern eine große Rolle. Die Stuttgarter führen seit längerem intensive Verhandlungen mit Konkurrenten. Im Gespräch ist dabei eine Zusammenarbeit mit Renault. Zuletzt war immer wieder spekuliert worden, dass die beiden Hersteller künftig auf einer gemeinsamen Plattform den Nachfolger des Kleinwagens Smart und des Renault Twingo bauen wollen - ein System, dass bei Volkswagen bereits existiert.

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