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Kleine Offroader der Zukunft

Mini-SUV für den Großstadtdschungel

Skoda Yeti Facelift Foto: Christian Schulte 49 Bilder

Skoda Yeti, Mini Countryman und Nissan Juke setzten den Trend, jetzt ziehen die Konkurrenten nach. In den nächsten Jahren rollen zahlreiche neue kleine Offroader mit den unterschiedlichsten Konzepten in die Autohäuser. Das sind die wichtigsten Neuheiten.

22.11.2011 Jens Katemann Powered by

Weniger ist mehr - das gilt zumindest für die Entwicklung bei den Offroadern. Nachdem die großen Geländewagen in der Verkaufsstatistik längst von VW Tiguan und Co. (rund 4,50 Meter lang) abgehängt wurden, stehen nun noch kürzere Kandidaten in den Startlöchern. Vorbild sind Skoda Yeti (4,22 Meter) und Nissan Juke (4,14 Meter).

Der Skoda Yeti fischt mit seiner hohen Variabilität und dem großzügigen Raumangebot im Teich der Großen, der Nissan Juke macht einen auf frech gestylter Kleinwagen im Offroad-Look. Beides kommt bei den Kunden so gut an, dass nun auch andere Hersteller ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.

Renault baut Mini-Suv, Fiat setzt auf Allrad-Panda

Dazu zählt Nissans Allianzpartner Renault, der auf Basis des Juke ab 2013 einen Mini-SUV produzieren wird. Der rund 4,20 Meter lange Crossover wird im spanischen Werk Valladolid vom Band rollen, wo aufgrund der mäßigen Verkaufszahlen des glücklosen Modus reichlich Kapazitäten frei sind. Der Name des Fahrzeugs, das zunächst nur als Viertürer gebaut wird, steht zwar noch nicht fest, doch wahrscheinlich wird es wie die im März auf dem Genfer Autosalon präsentierte Studie, an die es sich auch optisch stark anlehnt, Capture heißen.

Bis zum Marktstart hat auch Renault neue Downsizing-Benziner im Programm. Die Motorenpalette startet mit einem rund 100 PS starken, aufgeladenen 0,9-Liter-Dreizylinder. Ebenfalls neu ist der 1,2-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 115 PS. Als Traktionshilfe kommt auf rutschigem Untergrund das neue mechanische Sperrdifferenzial RX2 zum Einsatz.

Während der Capture den Stadt-Cowboy mimt, setzt Fiat auf seinen in den Alpen beliebten Kraxler Panda 4x4, der knapp ein Jahr nach dem Marktstart des Fronttrieblers im Herbst 2012 folgt. Ein neues Differenzial und eine um 6,5 Kilogramm leichtere Hinterachse sollen ihn sparsamer machen. Als Motoren steht neben dem bekannten 1.3 Multijet-Diesel auch der Zweizylinder-Turbobenziner zur Verfügung.

Kleine Offroader von Peugeot und Opel

Peugeot ergänzt sein SUV-Angebot ab 2013 durch einen auf dem neuen 208 basierenden Crossover, den es lediglich mit Frontantrieb geben wird. Der rund 3,80 Meter kurze 2008 soll den nur mäßig erfolgreichen Kombi 207 SW ersetzen. Grundsätzlich wird es ihn mit den gleichen Motoren wie beim 208 geben - ausgenommen günstige Basistriebwerke.

Eine Strategie, wie sie auch Opel beim "Small SUV" plant. Der noch namenlose Offroad-Ableger des Opel Corsa kommt im Herbst 2012 wegen seines höheren Gewichts nur mit den kräftigeren Motoren auf den Markt. Los geht es mit aufgeladenen Benzinern ab rund 100 PS, während die Dieselpalette mit dem 1.7 CDTi (110/130 PS) beginnt. Dennoch soll der rund 4,30 Meter lange Offroader nicht teurer als der Skoda Yeti sein: Die Preise werden wohl bei rund 18.000 Euro starten - mit Frontantrieb. Optional kann der Opel auch als Allradler mit Haldex-Kupplung geordert werden. Das Kofferraumvolumen wird rund 350 Liter betragen.

Kleine Brüder für Audi Q3 und Mercedes GLK geplant

Mit über 400 Litern hat der Skoda Yeti da mehr zu bieten. Daran wird sich auch mit der Modellpflege Ende 2013 nicht viel ändern. Im Gegenteil: Der Kompakt-SUV wächst um knapp zehn Zentimeter auf dann 4,30 Meter. Außerdem bekommt er das neue Markengesicht und erstmals Fahrerassistenzsysteme, die bei Audi- und VW-Modellen bereits jetzt erhältlich sind. Dazu zählen ein Notbremssystem sowie Spurhalte-, Spurwechsel- und Fernlichtassistent.

Während Volkswagen im Kleinwagen-Segment weiterhin ohne waschechten SUV mit Allradantrieb antreten will - es bleibt beim Cross Polo mit Frontantrieb und Schlechtwegefahrwerk -, denkt man bei Audi über einen kleinen Bruder für den Q3 nach. Die technische Basis dafür stammt vom A1 Quattro, der 2012 zunächst in einer sportlichen Kleinserie und später auch als S1 angeboten wird. "Alternativ zu einem Q1 könnte es auch eine Cross-Version mit Allrad geben, die dann A1 Allroad heißen würde“, heißt es bei Audi. Ein Vorstandsbeschluss steht allerdings noch aus.

Mercedes orientiert sich bei seinem kleinen SUV, den es sowohl mit als auch ohne Allradantrieb geben wird, an der Größe des Skoda Yeti. Der Mercedes GLC basiert auf der neuen A-Klasse und rollt Ende 2013 zu den Händlern. Der Basispreis soll unter 30.000 Euro liegen. Der Allradantrieb mit Haldex-Kupplung wird bereits zuvor in der AMG-Version der A-Klasse zum Einsatz kommen. Egal ob Premium oder preiswert: Bei dieser Mini-SUV-Modellflut wird weniger definitiv mehr werden.

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