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Klemm

Mercedes-Jobabbau wird teuer

Foto: dpa

Der geplante Abbau von bis zu 8.500 Stellen bei Mercedes könnte Daimler-Chrysler mehr als die veranschlagten 950 Millionen Euro kosten.

06.10.2005

"Falls sich viele für die Frühpensionierung entscheiden, kann das deutlich teurer werden, als der Vorstand sich das ausgerechnet hat", sagte der stellvertretende
Aufsichtsratschef und Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Erich Klemm, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Mercedes kann seine Werke in Deutschland derzeit nicht voll auslasten und hat zu viel Personal an Bord. Bis 2007 sollen die Kosten um drei bis vier Milliarden Euro reduziert werden. Betriebsrat und Teile des Aufsichtsrats betonen, dass die Zahl von 8.500 Stellen keineswegs eine beschlossene Sache sei. Der freiwillige Abbau über Abfindungen und Frühpensionierung könne durchaus moderater ausfallen.

Klemm kritisierte den Vorstand, Alternativen zum Stellenabbau nicht konsequenter zu prüfen. Er habe vorgeschlagen, an Zulieferer vergebene Aufträge bei Dienstleistungen und Teileproduktionen wieder zurück in den Konzern zu holen. "Aber dazu habe ich vom Vorstand bisher kein Hurra gehört", sagte Klemm. Bereits entschieden ist, die Produktion der Allrad-Version der E-Klasse von Magna Steyr nach Sindelfingen und den CLK nicht bei Karmann, sondern wieder in Bremen zu fertigen. Trotz der Überkapazitäten hält Klemm Werksschließungen für tabu.

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