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Klimaanlagen-Streit

Ford wehrt sich

Foto: ams

Der Autobauer Ford wehrt sich gegen den Vorwurf, den Umstieg auf umweltschonende Kühlungsmittel in Klimaanlagen zu torpedieren. "Wir unterstützten voll und ganz die Aussagen des Verbandes der Automobilindustrie", sagte ein Ford-Sprecher am Donnerstag (4.10.) in Köln.

04.10.2007

Der VDA unter Führung des neuen Präsidenten Matthias Wissmann hatte vor wenigen Wochen entschieden, auf das natürliche und umweltschonende Kältemittel CO2 umzusteigen. Es soll das derzeit in Klimaanlagen eingesetzte fluorhaltige Kältemittel R134a ersetzen.

Wie der Ford-Sprecher weiter sagte, setzt das Unternehmen aber nicht nur auf CO2, sondern hält auch Ausschau nach
Alternativlösungen. Dabei verwies der Automobilhersteller auf eine eingeschränkte Wirkung dieses Kältemittels in Ländern mit höheren Temperaturen.

Die Deutsche Umwelthilfe warf dem US-Hersteller vor, bei der Umstellung auf das klimafreundliche Kältemittel eine "destruktive Rolle" zu spielen. So sei die Entscheidung des VDA für den Umstieg auf umweltfreundliche Klimaanlagen in Brüssel unter massiven Druck geraten. Das Einschwenken des europäischen Herstellerverbandes ACEA auf die Linie des VDA sei vor allem am Widerstand von Ford gescheitert.

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