Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Klimaschutz

Zetsche unter Aktionärs-Beschuss

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche bekommt in der Debatte um härtere Klimaschutzrichtlinien heftigen Gegenwind vom Verband der Kritischen Aktionären des Konzerns (KADC).

29.01.2007

Der Aktionärsverband warf dem Stuttgarter Autobauer am Montag (29.1.) eine massive Blockadehaltung vor. Daimler-Chrysler habe zudem seine zugesagten Ziele zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs erst zu etwas mehr als der Hälfte erreicht.

Daran zeige sich, dass das Instrument der freiwilligen Selbstverpflichtungen gescheitert sei, kritisierte der Verband. Die EU-Kommission dürfe dem Druck der Autolobby daher keinesfalls nachgeben und müsse stattdessen konsequent auf klare Vorschriften setzen. Umweltminister Sigmar Gabriel und Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (beide SPD) hatten ebenfalls bereits eine gesetzliche Verpflichtung der Autobauer gefordert.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas will gesetzlich vorschreiben, dass von 2012 an die neu zugelassenen Autos in der EU einen Durchschnittswert von 120 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer erreichen. Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Autobauer, 140 Gramm pro Kilometer bis 2008, droht damit zu scheitern. Noch liege der Wert den Angaben zufolge bei knapp 160 Gramm.

Dir Chefs der Autokonzerne BMW, Ford, Opel, VW und Daimler-Chrysler hatten dagegen am Wochenende in einem Brief an die EU-Kommission vor einem drastischen Verlust von Arbeitsplätzen gewarnt, sollte Brüssel einen scharfen Grenzwert für den klimaschädlichen CO2-Ausstoß gesetzlich vorschreiben.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige