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Knast für Daimler-Manager

Foto: Daimler-Chrysler

Wegen Millionenbetrugs muss ein ehemaliger Daimler-Manager für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Stuttgarter Landgericht verurteilte ihn am Mittwoch (30.1.) wegen besonders schwerer Untreue, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung.

30.01.2008

Dem damaligen Daimler-Chrysler-Konzern sei durch die Machenschaften des 42-jährigen Computerspezialisten ein Schaden von mehr als 22 Millionen Euro entstanden. Das Gericht entsprach mit dem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger hatte auf eine geringere Strafe plädiert, da sein Mandant unter der langen Untersuchungshaft von 26 Monaten gelitten habe.

Der geständige Angeklagte hat nahezu fünf Jahre lang seinen damaligen Arbeitgeber, Finanzbehörden und Kommunen betrogen. Der Ex-Controller hatte unter anderem Scheinfirmen gegründet und mit gefälschten Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen Millionenbeträge beiseitegeschafft. Außerdem hat er Gewerbesteuer in Höhe von mehr als 800.000 Euro hinterzogen, indem er für seine Firmen einen falschen Firmensitz angegeben und nicht angefallene Betriebsausgaben geltend gemacht hatte. Das Gericht erklärte, dass bei der Schwere der Schuld keine Geldstrafe in Betracht kommen könne. Der 42-Jährige habe den Betrug mit "hohem organisatorischen Aufwand über mehrere Jahre hinweg" betrieben. Drei Mitangeklagte waren im Prozessverlauf bereits zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

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