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Koenigsegg Quant auf dem Autosalon Genf 2009

Der Schnellste unter der Sonne

Koenigsegg Quandt Foto: Koenigsegg 16 Bilder

Der schwedische Sportwagenhersteller Koenigsegg und die NLV AG aus der Schweiz haben ihre Kompetenzen zusammengeworfen und einen Elektro-Sportwagen entwickelt, der seine Kraft auch aus der Sonne bezieht. Premiere feiert der Quant auf dem Auto Salon in Genf.

04.03.2009 Uli Baumann

Herzstück des Koenigsegg Quant ist eine von NLV entwickelte FAES-Batterie, die an einer konventionellen Steckdose in 20 Minuten geladen werden soll und eine Reichweite von 500 Kilometern verspricht.

Bis zu 275 km/h schnell

In Vortrieb umgewandelt wird die Energie durch zwei E-Motoren an den Hinterrädern, die es zusammen auf eine Leistung von 512 PS und 715 Nm bringen. Damit soll der Viersitzer in 5,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit des 1.780 Kilogramm schweren Sportlers wird mit 275 km/h angegeben.

Energie gewinnt der Quant auch beim Bremsen durch sein rekupartives Bremssystem. Scheint die Sonne, dann liefert auch die hauchdünne, unsichtbare Dünnfilm-Solarzelle, die die gesamte Karosserie des Fahrzeugs überzieht, Saft für die Batterie.

Klassische Sportwagenoptik

Der schwedische Partner Koenigsegg steuert die 4,88 Meter lange Sportwagenhülle für den Quant bei. Die Basis bildet ein Kohlefaser-Monocoque, das in seinem Mitteltunnel die 450 Kilogramm schwere Batterie aufnimmt. Drumherum werden auf vier Einzelsitzen die Passagiere positioniert. Ein Radstand von 3,10 Meter soll dabei auch hinten für ausreichend Beinfreiheit sorgen.

Überspannt wird das Passagierabteil von einer 1,34 Meter hohen und 2,01 Meter breiten Karosserie aus Kohlefaser und Aluminium. Deren extrem sportliche Linienführung drückt den Luftwiderstandsbeiwert auf cW 0,27. Zugang zum Innenraum gewähren zwei noch oben schwenkende Türen, auf eine B-Säule wurde komplett verzichtet. Den Straßenkontakt sichern 22 Zoll-Felgen, die mit Leichtlaufreifen der Dimension 245/35 vorn und 265/35 hinten bestückt sind.

Preis noch nicht festgelegt

Trotz der sportlichen Ausrichtung soll der Quant ein vollwertiger Reisewagen für vier Personen plus deren Gepäck sein. Ein Drei-Zonen-Klimaanlage sorgt für Wohlfühltemperaturen, drei Flachbildschirme fürs Unterhaltungsprogramm. Die Sicherheitsausstattung des Quant umfasst unter anderem sechs Airbags, ABS und ESP.

Noch ist der in Genf präsentierte Quant nur ein 1:1-Modell. Die Arbeiten an fahrbahren Prototypen sollen aber schon laufen. und auch die Serienversion ist schon fest eingeplant. Beim Preis sind die Partner aber noch zurückhaltend. Der soll erst später festgelegt werden.

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Audi in Genf: A4 Allroad Quattro, TT RS
VW in Genf: Polo, Polo BlueMotion Concept
Mercedes in Genf: E-Klasse Coupé
BMW in Genf: 5er GT, BMW Z4
Skoda in Genf: Yeti, Octavia GreenLine, Fabia Combi Scout
Ford in Genf: Ranger, Focus RS, Econetic-Modelle
Alfa in Genf: Mito GTA, 159
Toyota in Genf: Verso, Prius II
Renault in Genf: Clio, Megane, Scenic, Kangoo Be-Bob
Opel in Genf: Ampera


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