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Koenigsegg will Nordschleifen-Rekord

Agera R und One:1 sollen Porsche 918 übertrumpfen

Koenigsegg Agera R + One:1 Foto: Koenigsegg 22 Bilder

Geht es nach dem schwedischen Supersportwagenbauer Koenigsegg, ist der Porsche 918 Spyder im kommenden Jahr seinen Nordschleifen-Rekord als schnellstes Straßenfahrzeug los. Die Bestzeit von 6:57 Minuten sollen sowohl der Koenigsegg Agera R als auch der One:1 unterbieten. Nach dem Motto: doppelt hält besser.

04.12.2014 Andreas Haupt Powered by

Koenigsegg plant für das kommende Jahr den großen Paukenschlag. Wie das amerikanische Blog "Car and Driver" berichtet, wollen die Schweden mit ihren beiden Supersportwagen Agera R und One:1 eine neue Nordschleifen-Bestzeit für Straßenfahrzeuge aufstellen. Den derzeitigen Rekord hält der Porsche 918 Spyder, den WEC-Pilot Marc Lieb im September 2013 in 6:57 Minuten um den Ring prügelte.

Leistungsvermögen und Gewicht sprechen für Koenigsegg

"Ich hasse es, dass wir es tun müssen", zitiert das Blog Koenigsegg-Boss Christian von Koenigsegg, "aber es ist eine der Möglichkeiten, sich in diesem Marktsegment zu positionieren." Mit anderen Worten: Ein neuer Rekord würde die Supersportwagen-Kompetenz des Unternehmens unterstreichen und weitere wohlhabende Kunden für die teuren Supersportler begeistern.

Auf dem Papier jedenfalls haben sowohl der Koenigsegg Agera R als auch der One:1 das Potential, den Porsche 918 Spyder auf der Nordschleife zu übertrumpfen. Denn: Leistungsvermögen und Gewicht sprechen für die schwedischen Geschosse.

Der Koenigsegg Agera R wird von einem 5,0-Liter-Aluminium-V8-Biturbo befeuert, der es auf 1.140 PS bringt. Verglichen mit dem Porsche 918 Spyder (887 PS) bedeutet das ein Leistungsplus von 253 PS. Auf die Waage bringt der Agera R 199 Kilogramm weniger als der Porsche-Hybridsportler (1.435 zu 1.634 Kilogramm).

Koenigsegg One:1 mit besten Chancen

Noch besser stehen die Chancen für den Koenigsegg One:1. Der Supersportwagen ist nochmals stärker (1.360 PS) und leichter (1.360 Kilogramm) als sein Stallgefährte.

Koenigsegg hat in diesem Jahr bereits ausgiebig auf der Nordschleife getestet. Zum Beispiel mit einem Prototypen des Agera R. Die Testfahrten verliefen aufgrund eines Unfalls zwar nicht reibungslos, dennoch ist der Chef optimistisch: "Wenn wir die Sektorzeiten anschauen, sind wir bereits auf Kurs für einen Rekord."

Den geplanten Rekordversuch will Koenigsegg so transparent wie nur möglich gestalten. "Wir sind dazu bereit, unsere Fahrzeuge auf die Waage zu stellen. Jeder soll kommen, den Sprit analysieren, den wir verwendet haben und die Reifen begutachten. Wir wollen einen Rekord aufstellen, an dem kein Zweifel besteht", sagt Christian von Koenigsegg.

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