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Kolbenschmidt

Autozulieferer legt Hamburger Werk still

Foto: Kolbenschmidt

Der Autozulieferer Kolbenschmidt hat ein halbes Jahr nach der ersten Ankündigung sein Kolbenwerk in Hamburg geschlossen. Knapp 150 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz.

03.11.2009

Die IG Metall und der Betriebsrat reagierten am Montag empört auf eine "überfallartige Stilllegung" des Hamburger Werks der KS Kolbenschmidt GmbH.

Kolbenschmidt hat erste Maschinen abgebaut

Der Betrieb sei über Nacht abgeriegelt worden, der Zugang für Beschäftigte und Betriebsrat versperrt. Kolbenschmidt habe mit dem Abbau von Maschinen begonnen. "Der Umgang mit den Beschäftigten und ihren Vertretern ist ein Skandal", sagte Betriebsratsvorsitzender Ibrahim Solak. Er forderte Verhandlungen über einen Sozialplan. Dazu erklärte die zum Rheinmetall-Konzern gehörende Muttergesellschaft Kolbenschmidt Pierburg, das Unternehmen werde auf Basis der gesetzlichen Grundlagen kurzfristig erste Bereiche der norddeutschen Produktion nach Neckarsulm verlagern. "Wir handeln in voller Übereinstimmung mit dem Betriebsverfassungsgesetz", sagte ein Kolbenschmidt-Sprecher.

Kolbenschmidt streicht in Neckarsulm weitere 550 Arbeitsplätze

Ein Teil der Maschinen werde in Neckarsulm benötigt. Die Gespräche über einen Interessenausgleich hätten bereits begonnen. Laut Kolbenschmidt Pierburg kann das Unternehmen die Produktion von Kleinkolben für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge in Deutschland nur aufrechterhalten, wenn die Herstellung am Standort Neckarsulm konzentriert wird. Für das Hamburger Werk gebe es auf absehbare Zeit keine tragfähige wirtschaftliche Grundlage mehr; vielmehr seien weitere Verluste in Millionenhöhe zu erwarten. Die Autoindustrie habe weniger Kolben aus den deutschen Standorten abgerufen und damit sei es zu erheblichen Umsatzeinbrüchen gekommen. Auch im Werk Neckarsulm von KS Kolbenschmidt und in der Schwestergesellschaft KS Aluminium-Technologie werden 550 Arbeitsplätze gestrichen.

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