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Kaufberatung Kombi vs SUV

Ford Focus Turnier oder Kuga?

Ford Focus und Ford Kuga Foto: Rossen Gargolov 25 Bilder

Der SUV-Trend sorgt dafür, dass der Kuga bei den Ford-Kunden gerade so richtig gut ankommt. Aber vielleicht sind Trends ja auch mal dazu da, ignoriert zu werden.

25.08.2017 Sebastian Renz 3 Kommentare

Vielleicht ist es ja plötzlich wieder total angesagt, tief zu sitzen, so richtig schön ins Auto integriert. Womöglich setzt sich zeitgleich die Erkenntnis durch, dass das deutsche Straßennetz mit seiner Länge von 645.000 Kilometern doch überall hinführt, wohin man so will, und daher weder Allrad noch 20 Zentimeter Bodenfreiheit nötig sind. Eventuell starten wir diesen Trend ja jetzt mit dem Duell der Ford-Modelle Kuga und Focus Turnier.

Ford Kuga teurer als Focus Kombi

Vor allem Privatkunden, heißt es, schätzen derzeit den im spanischen Ford-Werk Almussafes (fragen Sie uns ja nicht, wie man das ausspricht) gebauten SUV, den es in den stärksten Motorvarianten serienmäßig mit Vierradantrieb gibt. 2.000 Euro beträgt dagegen der 4x4-Aufpreis beim Zweiliter-Diesel mit 150 PS, wobei schon in den vorderradgetriebenen Varianten der Kuga 2.750 Euro mehr kostet als der Focus Turnier – beide in der reichhaltig ausstaffierten Titanium-Linie.

Ford Kuga Interieur Foto: Rossen Gargolov
Beste Aussicht auf der hoch montierten und schmalen, aber neigungsvariablen Rückbank im SUV.

Dafür bietet der Kuga 4,5 Zentimeter mehr Normsitzraum im Fond, platziert Fahrer und Beifahrer mit 67 Zentimetern Sitzhöhe 17 Zentimeter höher als der Focus. Und das, sehr verehrte Damen und Herren, war es mit den Vorzügen des Kuga. Denn so richtig toll ist das mit der Rundumsicht wegen der breiten A-Säulen nicht im Kuga, dazu schafften es die Ford-Ingenieure, ihm eine noch verkorkstere Bedienung zu verschaffen, bei der diverse Tasten fürs Infotainment auf der Schräge vor dem Touchscreen liegen. Wie im Focus gilt es zudem, einige der sinnvollen und gut funktionierenden Assistenzsysteme über die fitzeligen Lenkrad-tasten und den Bordcomputer zu konfigurieren.

Ford Focus deutlich agiler

Wer sich vom Kuga eine ideenreichere Variabilität erhofft, kann weiter hoffen – auf die nächste Generation. Der Vorteil, dass sich die Lehne der hart gepolsterten Rückbank neigungsverstellen lässt, relativiert sich wegen der hohen Stufe, die nach dem Abtauchen der Bank bleibt. Beim Focus klappt die Lehne der bequemen Bank zu einer sacht ansteigenden Ebene ohne Innenkante, und weil die Ladekante neun Zentimeter niedriger liegt, lässt sich der Kombi leichter beladen. Fast gleich bei beiden: das Packvolumen, die Zuladung liegt laut Werksangabe beim Kuga höher, doch bei den letzten Testwagen verkraftete der Focus deutlich mehr.

Ford Focus Turnier Foto: Rossen Gargolov
Der Focus war schon immer ein fahraktiver Geselle. Der Kombi nimmt Kurven ansatzloser mit deutlich weniger Karosserieneigung ohne Einbußen beim Federungskomfort.

Jetzt aber auf die Straße, da drängt der SUV mit dem kräftigen Zweiliter-Diesel energisch voran, freundlich unterstützt vom präzisen, passend gestuften Sechsganggetriebe. Der Wind umbrandet die Karosserie etwas stürmischer als beim Kombi. Dann runter auf die Landstraße, da fährt der Kuga agil durch Kurven, lenkt präzise und rückmeldungsintensiv, schubbert spät ins Untersteuern – doch, alles ganz dynamisch. Aber eben nur für einen SUV. Der Focus war immer schon ein Held des Handlings, zählt zu den fahrvergnüglichsten Kompakten überhaupt. So biegt der Kombi ansatzloser, mit viel weniger Wanken in Kurven, bleibt länger neutral, untersteuert später und weniger, drängt beim Gaswegnehmen gar etwas vorwitzig mit dem Heck.

Trotz der dynamischen Abstimmung federt der Focus geschmeidig. Dazu fördern 150 kg weniger Leergewicht das Temperament, und das bei geringerem Verbrauch. Während der Zweiliter-Diesel beim Kuga angebracht erscheint, reicht beim Focus auch der 1,5-Liter-Diesel oder der Einliter-Turbobenziner. Für beide Modelle gewährt Ford derzeit hohe Rabatte (rund 25 Prozent für den Kuga, bis zu 30 für den Focus) und dazu eine auf fünf Jahre verlängerte Garantie. Die können wir Ihnen beim Focus auch geben – gegen den Trend und auf den Fahrspaß.

Der Kombi? Kombi!

Ja, für alle, die höher hinaus wollen, also höher hinausschauen wollen, für die ist der Kuga die erste Wahl. All die SUV-Argumente – bessere Übersicht, sicheres Gefühl und viel Platz auf gar nicht mal mehr Raum treffen auf ihn zu. Der Focus Turnier aber kann vieles ebenso gut wie der Kuga und manches besser. Er federt feiner, ist sparsamer, schneller und günstiger. Vor allem aber fegt er übers Land – so hoch, wie der Fahrspaß ist, den er dabei bereitet, kann eine Sitzposition gar nicht sein.

Technische Daten
Ford Focus Turnier 2.0 TDCi TitaniumFord Kuga 2.0 TDCi 4x2 Titanium
Grundpreis28.850 €31.600 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe4560 x 1823 x 1492 mm4524 x 1838 x 1689 mm
KofferraumvolumenVDA490 bis 1516 l456 bis 1653 l
Hubraum / Motor1997 cm³ / 4-Zylinder1997 cm³ / 4-Zylinder
Leistung110 kW / 150 PS bei 3500 U/min110 kW / 150 PS bei 3500 U/min
Höchstgeschwindigkeit210 km/h194 km/h
Verbrauch4,0 l/100 km4,7 l/100 km
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    Neuester Kommentar

    Im April/Mai 2017 hatte ich den Ford Kuga für drei Wochen als Mietauto von Hertz München. Ich hatte die Version mit Diesel 180 PS, Allradantrieb und Automatikgetriebe und vielen anderen Extras. Allradantrieb braucht man in Deutschland nicht? Stimmt im Sommer. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man im Winter in bergigen Gegenden mit Schneebelag auf den Straßen damit besser fährt. Auf der Autobahn mit 200 km auf dem Tacho ließ der Kuga sich sehr gut kontrollieren. Auch der Lärm kam hauptsächlich vom Wind, der Motor war kaum zu hören. Soweit alles gut. Nur die Sitze haben mir nicht gefallen. Es fehlt einfach an Halt in den Schultern. Ich erwarte keine Sportsitze in einem SUV, aber auf kurvenreichen Landstraßen fährt man so verkrampft, dass entspanntes Fahren nicht möglich ist, es sei denn, man fährt langsam. Eine englische Zeitschrift hat das auch kritisiert.

    El_Lobo 6. September 2017, 18:47 Uhr
    Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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