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Kombis in der Kaufberatung

Chevrolet Cruze oder Opel Astra?

Chevrolet Cruze 1.7 D SW LT+, Opel Astra Sports Tourer 1.7 CDTi Ecoflex Edition, Frontansicht Foto: Beate Jeske 18 Bilder

Gleiches Fahrwerk, identischer Motor: Chevrolet Cruze und Opel Astra Nutzen die gleiche Plattform. Womit kann der Astra dann seinen deutlich höheren Preis rechtfertigen?

15.03.2013 Sebastian Renz Powered by

An der belebenden Wirkung von Konkurrenz für das Geschäft hatte General Motors nie Zweifel. Seit über einem halben Jahrhundert gehört es zur Firmenfolklore, die gleiche Technik bei mehreren Marken unter verschiedene Karosserien zu packen und zu unterschiedlichen Preisen zu verkaufen. Dass diese Taktik die eine oder andere Marke in den Ruin getrieben hat, hält den General nicht davon ab, an ihr festzuhalten.

Opel Astra Sports Tourer mit cleveren Details im Innenraum

Etwa bei Chevrolet Cruze und Opel Astra, unter denen jeweils die so genannte Delta-Plattform steckt. Der unter anderem in Südkorea, Russland und China gefertigte Cruze bekam sie 2009 ein paar Monate vor dem Opel Astra. Den gibt es schon seit Ende 2010 als Sports Tourer, während der Cruze Station Wagon letzten Herbst debütierte.

Bei identischem Radstand und fast gleichen Außenabmessungen bieten beide ein ähnliches Raumangebot. Den Vorteil, den sich der Opel Astra Sports Tourer mit dem größeren Maximalladevolumen verschafft, gleicht der Cruze Station Wagon mit mehr Platz im Fond aus. Während bei beiden die versteckten Isofix-Anker das Fixieren von Kindersitzen erschweren, weist der Astra clevere Details auf: Die Rücksitzlehnen klappen auf Tastenschnipp vom Laderaum aus (195 Euro Aufpreis), schon ist die Ladefläche flach. Komplett ebnet sie sich ein, wenn – wie beim Cruze – die Sitzfläche aufgestellt wird.

Kaum Unterschiede beim Antrieb

Kleine markentypische Eigenheiten zeigen sich bei der Bedienung, wobei beide dasselbe Infotainmentsystem benutzen, das sich hier wie dort nur umständlich über viele Tasten steuern lässt. Daran gewöhnt man sich aber leichter als an die schlechtere Rundumsicht des Cruze Station Wagon und sein weniger harmonisch abgestimmtes Fahrwerk: Straff gefedert rumpelt er herb schon über kleine Unebenheiten. Dagegen zählt der Opel Astra Sports Tourer selbst ohne optionale Adaptivdämpfer zu den ausgewogen abgestimmten Kombis, verbindet sachteren Federungskomfort mit hoher Agilität.

Kaum Unterschiede gibt es beim Antrieb. Der 1,7-Liter-Diesel nagelt sich lethargisch durch seine Anfahrschwäche, legt dann aber energisch los und treibt beide temperamentvoll und sparsam voran.

Während es für den Cruze LT+ nicht mal Xenonlicht als Extra gibt, positioniert sich der Opel Astra Sports Tourer mit modernen (optionalen) Assistenzsystemen (Adaptiv-Tempomat, Spurhalte-/-wechselhelfer, Kollisionswarner, Verkehrszeichenerkennung) und hervorragendem Adaptivlicht (1.250 Euro) als das innovativere Auto. Dass er mit dem bei gleicher Motorisierung und Ausstattung 4.700 Euro günstigeren Cruze konkurrieren muss, dürfte vor allem bei Chevrolet das Geschäft beleben.

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