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Konfigurator für Porsche Panamera

Luxuslimousine kostet mit Extras 211.368,60 Euro

Porsche Panamera Turbo Foto: Porsche 35 Bilder

Der neue Porsche Panamera ist jetzt konfigurierbar – wir haben gleich mal den aktuell teuersten Panamera zusammengestellt. Im Konkurrenzumfeld ist der billig.

06.07.2016 Gregor Hebermehl 3 Kommentare

In schlichtem Schwarz mit roten Bremssätteln und 20-Zoll-Panamera-Turborädern steht er vor uns, der neue Panamera Turbo. Für dieses entspannt aus dem Konfigurator blickende Auto berechnet Porsche 153.011 Euro. Nicht wenig – aber da geht noch was. Unter der Fronthaube sitzt ein 4,0-Liter-V8 mit 550 PS. In 3,8 Sekunden geht es auf Tempo 100, maximal sind 306 km/h drin. Die Beschleunigungszeit lässt sich gegen Aufpreis verringern – aber so weit sind wir noch nicht.

Porsche Panamera: Serie gut, Optionen besser

Die Serienfarbe reicht uns natürlich nicht – ein auffälliges karminrot für 3.891 Euro muss es schon sein. Und 20-Zöller sind albern, wenn man auch 21-Zöller haben kann. Also lassen wir virtuell die 911-Turbo-Design-Räder für 3.284 Euro montieren. Farbige Radnabenabdeckungen wollen wir auch noch (161 Euro).

Innen ist Leder zwar Serie, aber Bi-Color-Leder schwarz-sattelbraun kostet noch mal 714 Euro. Und in einem Sportwagen brauchen wir auch Sportsitze – macht zusätzlich 1.404 Euro.

Erst jetzt beginnt beim Panamera-Konfigurator der Punkt „Individualisierungen“. Wer schnell sein will, braucht gute Sicht – also zahlen wir die 1.059 Euro für LED-Matrix-Licht gerne. Dann noch Parkassistent, dämmende Verglasung, schwarze Seitenzierleisten, Heckscheibenwischer, Anhängerkupplungs-Vorrüstung und Soft-Close-Türen für zusammen etwas mehr als 5.000 Euro.

Porsche Panamera: Allradlenkung auf Wunsch

Richtig teuer wird es aber erst beim Punkt Motor, Getriebe und Fahrwerk. Ohne die neue Hinterachslenkung für 2.047 Euro, die Keramik-Bremsen mit den netten gelben Bremssätteln und der Zehnkolben-Bremsanlage (8.937 Euro), das Sport Chrono Paket (2.100 Euro inklusive der eingangs erwähnten Absenkung der Beschleunigungszeit auf 3,6 Sekunden) und die Sportabgasanlage mit zwei runden Doppelendrohren für 3.082 Euro fahren wir nicht vom Hof.

Beim Interieur werden viele kleine und große Dinge extra berechnet. Dazu gehören beispielsweise ein Garagentoröffner, diverse Assistenten, eine Vierzonen-Klimaautomatik, Seitenairbags im Fond (411 Euro) und eine feste Gepäckraum-Abdeckung – fast 16.000 Euro wird unser Turbo hier teurer, der Feuerlöscher für 190 Euro ist da schon mit drin. Vorteil Sportsitze: Zu denen gibt’s keine Massagefunktion – 4.200 Euro gespart.

Burmester klingt

Für Auge und Ohren packen wir uns noch Karbon-Applikationen (für 1.565 Euro) in den Innenraum. Burmester-Sound, TV-Tuner plus Digitalradio und ein bisschen Schnickschnack schlagen mit zirka 8.400 Euro zu Buche. Und als echte Hardcore-Fans holen wir unseren neuen Panamera Turbo natürlich selber im Werk Leipzig ab – macht 1.172 Euro. Insgesamt stehen 211.368,60 Euro für unseren nun mehr oder weniger komplett ausgestatteten Panamera Turbo in der Liste. Auch wenn’s krass klingt: Die 58.357,60 Euro an maximaler Zusatzausstattung erscheinen uns gar nicht so wahnsinnig viel.

Denn ein Bentley Continental GT Speed mit W12-Motor beispielsweise ist schon in seiner Basisausstattung zirka 200 Euro teurer (211.582 Euro), der Mercedes-AMG S 65 lang mit V12 schlägt bereits als Einstiegsmodell mit 236.215 Euro zu Buche.

Apropos lang: Die Langversion des Panamera kommt erst noch. Bei der langen Variante des Vorgängermodells lag allein der Aufpreis für den Turbo S zum Turbo bei rund 35.000 Euro. Den Blinker links zum Wechseln auf die Preis-Überholspur hat der Panamera also schon mal gesetzt.

Download Preisliste Porsche Panamera (PDF, 4,74 MByte) Kostenlos
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Als ich gestern den Adblocker ausschaltete, legte sich als erstes ein Banner quer über den Inhalt welches zunächst weggeklickt werden musste, um an den Inhalt ranzukommen. Merkwürdig, an derartig penetrante Werbung kann ich mich aus der Zeit gedruckter Magazine gar nicht erinnern. Also, als ob sich nach dem Umblättern rausstellt, dass die Werbung über den Artikel geklebt ist und erst mühsam abgerissen oder weggerubbelt werden muss, bevor man weiterlesen kann. Auch automatisch startende Videos gab's in der Print-Ausgabe nicht. Oder ablenkende dauerhaft blinkende Flash-Banner.

Nein, in Print-Magazinen gab es auf einer Seite INHALT und manchmal auf der anderen Seite WERBUNG. Und wenn die Werbung interessant war, hat man sie vielleicht sogar gelesen. Die Branche steht sich mit unerträglicher Online-Werbung selbst im Weg. Ja, wenn wie im aktuellen Fall plötzlich der Werbeblocker abgeschaltet werden muss, dann tue ich das auch. EINMAL. Und bisher war es immer so, dass ich ihn nach dem Versuch wieder EINGESCHALTET und der entsprechenden Seite danach den Rücken gekehrt habe. Weil's einfach nicht zu ertragen ist.

AJacobson 8. Juli 2016, 18:07 Uhr
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