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Korea

Autobau blüht

Foto: dpa

Die südkoreanischen Autohersteller haben im vergangenen Jahr den Absatz erstmals auf zusammen mehr als fünf Millionen Fahrzeuge hoch schrauben können.

02.01.2006

Der Absatz von Hyundai Motor, Kia Motors, GM Daewoo Auto & Technology, SsangYong Motor sowie Renault Samsung ist nach den am Montag (12.1.) in Seoul veröffentlichten Zahlen der Autoindustrie im Vergleich zu 2004 um 15,6 Prozent auf knapp 5,2 Millionen Einheiten gestiegen.

Der Export der fünf Unternehmen legte 2005 den Angaben zufolge um 19,1 Prozent auf mehr als vier Millionen Autos zu. Dank einer Erholung der Inlandsnachfrage konnten die Unternehmen auch den Binnenabsatz wieder steigern, nachdem dieser 2004 noch um rund 17 Prozent gefallen war. Im vergangenen Jahr wurde demnach mit 1,13 Millionen verkauften Einheiten ein Plus von 4,3 Prozent verzeichnet.

Branchenprimus Hyundai Motor setzte 2005 nach eigenen Angaben allein 2,53 Millionen Autos (plus 11 Prozent) ab, inklusive 155.477 im Inland verkaufter Nutzfahrzeuge (minus 2,5 Prozent). Die Autoexporte seien um 13,3 Prozent auf 1,96 Millionen und der Inlandsverkauf um 3,7 Prozent auf mehr als 570.000 Einheiten gestiegen.

Zusammen mit der Schwesterfirma Kia Motors, das im vergangenen Jahr beim Absatz um 13,9 Prozent auf 1,26 Millionen Einheiten zulegen konnte, erwartet Hyundai für das neue Jahr mehr als vier Millionen Autos zu verkaufen. Um das Absatz-Ziel 2006 zu erreichen, plant die Hyundai-Gruppe Investitionen von 8,54 Billionen Won (etwa 7,2 Milliarden Euro). Dazu will Hyundai auch seine Produktion der Fabriken in den USA, China und Indien ausbauen und neue Fertigungsstätten in China und Osteuropa errichten. Die Hyundai Motor Group will bis zum Jahr 2010 unter die weltweit fünf größten Autohersteller aufsteigen.

Das Tochterunternehmen des US-Autokonzerns General Motors, GM Daewoo, steigerte im Jahr 2005 den Absatz um 28,6 Prozent auf 1,15 Millionen Autos. Der Geländewagenspezialist SsangYong Motor, der im Besitz der Shanghai Automotive Industry Corp (SAIC) ist, setzte 141.306 Autos (plus 4,2 Prozent) und Renault Samsung 119.035 Einheiten (plus 39,9 Prozent) ab.

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