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Korea

Hyundai-Werker im Streik

Zehntausende von Arbeitern beim größten südkoreanischen Autohersteller Hyundai Motor haben am Donnerstag (25.8.) mit mehrstündigen Arbeitsniederlegungen begonnen.

25.08.2005

Die Bänder in den einheimischen Werken Hyundais hätten am Tag für zwei Stunden still gestanden, sagte ein Unternehmenssprecher in Seoul. Die Streikaktionen sollten während der Nachtschicht fortgesetzt und von diesem Freitag an auf bis zu sechs Stunden erweitert werden. Damit wollen die Streikenden ihre Forderungen nach 8,5 Prozent mehr Lohn, besseren Arbeitsbedingungen und einem größeren Mitspracherecht in Firmenentscheidungen durchsetzen.

Kia: Streikabstimmung in Aussicht

Zudem wiederholte die Gewerkschaft ihre Forderung vom vergangenen Jahr, die Belegschaft mit 30 Prozent an den Gewinnen von Hyundai Motor in Form von Sondervergütungen zu beteiligen. Darüber hinaus soll das Unternehmen einen Jahresbonus auszahlen, der das Achtfache des Monatslohns beträgt. Die Gewerkschaft bei Hyundai zählt knapp 40.000 Mitglieder. Die Forderungen wurden vom Management mit einem Hinweis auf die hohen Ölpreise, die schleppende Wirtschaftsentwicklung und eine nachlassende Nachfrage im Ausland zurückgewiesen. Beide Seiten stünden in Verhandlungen, sagte der Firmensprecher.

Die Gewerkschaft beim Schwesterunternehmen von Hyundai, Kia Motors, kündigte an, dass die Beschäftigten am Freitag über einen Streik abstimmen würden. Beide Autohersteller beherrschen mehr als 70 Prozent des koreanischen Automarktes.

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