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Krawatten und Kinder

Piëchs skurriler Rechtsstreit

Foto: dpa

Auto-Manager Ferdinand Piëch (68) führt einen skurril anmutenden Rechtsstreit um die Motive seiner Krawatten und die Zahl seiner Kinder. Vor dem Düsseldorfer Landgericht stieg Prominenten-Anwalt Matthias Prinz am Mittwoch (18.1.) für den VW-Aufsichtsratschef in den Ring.

18.01.2006

Der Manager will die im Handelsblatt-Verlag erscheinende "Wirtschaftswoche" zum Abdruck einer elfteiligen Gegendarstellung zwingen. Darin bestreitet Piëch unter anderem, "grelle Krawatten mit Jagdmotiven" zu tragen und die Zahl seiner Kinder nicht zu kennen. Die Vertreter des Verlags präsentierten am Mittwoch ein Foto, das Piëch mit einer Krawatte zeigt, auf der ein Mann mit Gewehr und Elefant zu sehen ist. Prinz entgegnete, es handele sich um einen "asiatischen Krieger", nicht um einen Jäger.

Zur Behauptung, Piëch wisse nicht, wie viele Kinder er habe, sagte der Hamburger Medienrechtler, dies sei abwegig. In einem vom Verlag präsentierten TV-Interview sagte Piëch auf die Frage nach der Zahl seiner Kinder: "Etwa ein Dutzend. So genau weiß man das nicht." Prinz sagte, es habe sich um eine scherzhafte Bemerkung gehandelt, die zudem nicht zur Ausstrahlung autorisiert gewesen sei. Piëch habe zwölf Kinder. Das Gericht will am 8. Februar verkünden, ob die Gegendarstellung abgedruckt werden muss.

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