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Kritik im Senat an GM and Chrysler

Politiker kritisieren Folgen der GM und Chrysler-Insolvenzen

General Motors Bankrott Foto: dpa 24 Bilder

Der Gang in die Insolvenz und die damit verbundenen harten Sanierungsschritte bei den US-Autokonzernen General Motors (GM) und Chrysler stoßen auf scharfe Kritik im US-Senat.

04.06.2009

Die Maßnahmen gingen auf Kosten von Beschäftigten und Verbrauchern, hieß es bei einer Anhörung am Mittwoch (3.6.). Kritik gab es auch an den Staatshilfen in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar für die beiden Firmen.

Händler haben etwas besseres verdient

Es handele sich um "die schlechteste Investition, die man sich überhaupt denken kann", meinte der republikanische Senator Jim DeMint.

"Ich verstehe die Notwendigkeit zur Reorganisation für GM und Chrysler", sagte der demokratische Senator John Rockefeller. "Aber dies auf Kosten der Arbeiter und Verbraucher zu tun, ist schlichtweg falsch." Besonders der geplante Abbau von vermutlich 100.000 Arbeitsplätzen sowie die drastischen Einschnitte im Händlernetz wurden bemängelt. Die Händler hätten "etwas Besseres verdient", meinte ein Senator, sie und die Beschäftigten bezahlten nun den Preis für jahrzehntelange Fehler im Management.    

Autobauer-Chefs verteidigen sich

Dagegen verteidigten die Chefs der beiden Autobauer ihre Strategie. GM-Chef Fritz Henderson räumte allerdings eins, dass das Vorgehen "schmerzlich für uns, für unsere Kunden und vor allem für unsere Händler" sei.  

Der einst weltgrößte Autobauer GM hatte am Montag als letzte Überlebenschance Insolvenz angemeldet. GM wird zunächst faktisch verstaatlicht und soll sich, geschützt vor dem Zugriff der Gläubiger, gesundschrumpfen. Chrysler ging schon vor einem Monat in die Insolvenz, hier soll der Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns die Rettung bringen.

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