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KTM Crossbow

Bike trifft Auto

Foto: KTM

Der Motorradhersteller KTM will 2007 einen Auto-Motorrad-Mix vorstellen. Die Österreicher arbeiten dabei mit renommierten Automobilzulieferen und Herstellern zusammen.

10.11.2006

Der Crossbow soll ein kompromissloses Fahrgerät werden, und entsprechend liest sich auch die Zutatenliste. Der italienische Formel-Spezialist Dallara steuert ein Kohlefaser-Monocoque bei, von Audi kommt das Getriebe und der Motor - ein Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung, der es im Basismodell auf 220 und im Top-Modell auf 320 PS bringen wird. Um ordentlich Fahrdynamik bieten zu können, wird ein Gewicht von unter 700 Kilogramm angestrebt. Zur optimalen Gewichtsverteilung wird der Motor weit vor der Hinterachse, beinahe als Mittelmotor, eingebaut. Der Antrieb erfolgt über die Hinterräder.

In Form bringt den Crossbow Gerald Kiska, der auch die Zweiräder der Österreicher modelliert. Selbstverständlich tritt der Renner dabei in den KTM-Hausfarben schwarz/orange an. Da es KTM um Purismus geht, trägt der Crossbow dann auch keine Windschutzscheibe, kein Dach und muss mit Helm gefahren werden - so findet auch das Vierrad wieder den Brückenschlag zum Motorrad.

Premiere soll der voll homologierte Crossbow auf dem Auto Salon in Genf Anfang 2007 feiern. Jährlich sollen 500 Fahrzeuge gebaut und zunächst ausschließlich in Europa vertrieben werden. Ein Export in die USA hängt von einer entsprechenden Nachfrage ab. Und die wiederum hängt vom Preis ab, den KTM mit unter 40.000 Euro veranschlagt. Der Verkauf soll über das VW/Audi-Händlernetzwerk erfolgen, wie auch die Wartung.

Mehr Infos zum KTM-Auto und den weiteren Plänen der Österreicher finden Sie in der neuen Ausgabe von MOTORRAD, Heft 24/2006, ab dem 10.11. im Handel.

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