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KTM X-Bow

Produktionspause für das Sportmodell

KTM X-Bow Foto: sport auto 24 Bilder

Ein Jahr nach der Markteinführung des X-Bow zieht der österreichische Motorradspezialist KTM die Notbremse und setzt wegen mangelnder Nachfrage die Produktion des Sportwagens bis Januar 2010 aus. Dies bestätige Konzernsprecher Wolf gegenüber auto-motor-und-sport.de.

24.08.2009

Der KTM-Vorstand habe einen Produktionsstopp des Sportwagens X-Bow bis zum Jahresende beschlossen, da die Verkaufszahlen weit unter den Erwartungen zurück geblieben sind. Das Fahrzeug bleibe jedoch fester Bestandteil des Produktportfolios und soll ab 2010 wieder gefertigt werden – mit weniger Mitarbeitern und geringerer Stückzahl.

KTM X-Bow: Produktionspause für das Sportmodell 1:56 Min.

Nachfrage liegt deutlich unter Plan

Im Frühjahr 2008 hat KTM die Serienproduktion seines ersten Sportwagens im eigens dafür eingerichteten Fertigungsstandort in Graz/Steiermark (Österreich) aufgenommen. Statt der geplanten 1.000 Fahrzeuge im Jahr wurden bis August 2009 nur 425 Stück verkauft. „Insgesamt wurden bisher rund 500 Sportwagen produziert,“ sagte X-Bow-Sprecher Manfred Wolf. „Derzeit stehen 75 Stück im Lager und man hoffe, sie bis Jahresende verkaufen zu können. Wegen der aktuellen Konjukturlage sei es allerdings schwierig, solche Spaß- und Sportautos zu verkaufen.“

25 Mitarbeiter im Grazer KTM-Werk betroffen

Von den ehemals 75 Mitarbeitern im Sportcar-Werk wurden im Laufe des Jahres bereits zwei Drittel zur Mutterfirma KTM Sportmotorcycles am Stammsitz in Mattighofen verlegt. Diese stammen aus den administrativen Bereichen sowie dem Marketing und der Entwicklung. Bis Jahresende wird nur der Service und die Ersatzteilversorgung am Grazer-Standort fortgeführt. Die übrigen Mitarbeiter bauen Resturlaube und Überstunden ab und bekommen für die geplante Produktionsfortführung im Januar 2010 eine Wiedereinstellungsgarantie.

Vier X-Bow-Modellvarianten im Angebot

Basismodell ist der KTM X-Bow Street mit einem 240 PS und 310 Nm starken Zweiliter-Turbo-Direkteinspritzer. Damit soll der 790 Kilogramm leichte Zweisitzer in 3,9 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen, bis zu 220 km/h schnell sein und im Mittel 7,9 Liter auf 100 Kilometer konsumieren. Der Grundpreis beträgt 49.980 Euro zuzüglich Steuern.

Als erste Evolutionsstufe bietet KTM den X-Bow als Clubsport-Variante an, die sowohl auf der Straße, als auch auf der Rennstrecke punkten soll. Den Grundpreis von 59.980 Euro zuzüglich Steuer rechtfertigen ein verstärktes Monocoque, ein einstellbares Fahrwerk, sowie andere für den Rennstreckenbetrieb notwendige Bauteile.In der Version Superlight ersetzen unter anderem Karosseriebauteile aus Sichtcarbon die Serienteile. Die Preise für die Leichtbauversion starten bei 79.980 Euro, wiederum zuzüglich Steuern. Wen es nur auf die Rennstrecke zieht kann bei KTM die Kundensport-Version GT4 erwerben. Rennfertig ausgerüstet ist der X-Bow dann ab 82.900 Euro plus Steuern zu haben.

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